Reiseguide: Lissabon

(c) Barbara Bürscher

Im Alltag Lissabons spiegelt sich die Vielfalt der früheren Kolonialmacht Portugal wieder. Indische Tuktuks, Restaurants im Kolonialstyle und die spezielle Architektur des Landes machen die Stadt zu einem aufregenden Reiseziel.

Tipp 1: Flohmarkt – Feira da Ladra
Dienstags und samstags breitet sich in der Nähe des Panteons ein riesiger Flohmarkt aus. Manche Händler haben einen Stand, andere bieten ihre Waren am Boden, auf Decken ausgebreitet, an. Neben typischem Flohmarkt-Ramsch, verschiedenen Kuriositäten wie Fotoalben und anderen Überbleibsel aus der DDR, sind auch wahre Schätze dort zu finden. Vorsicht ist bei neuwertigen Produkten geboten, die gibt es in den umliegenden Läden oft ein bisschen billiger. Nach dem Besuch am Flohmarkt bietet sich das Santa Clara Cogumelos – ein Restaurant, das sich auf die Zubereitung von Pilzgerichten spezialisiert hat – an, um die beim Schlendern verbrannten Kalorien auszugleichen.

Tipp 2: Streetart
Beim Schlendern durch die Straßen Lissabons sollte man unbedingt die Augen offen halten. Lissabon hat eine sehr aktive und kreative Streetart-Szene. Bei besonderem Interesse daran kann man auch an einer der zahlreichen Streetart-Touren teilnehmen und Lissabon so von einer ganz anderen Seite kennenlernen.

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Tipp 3: Reise durch die Weltmeere
In Lissabon befindet sich das zweitgrößte Ozeanarium Europas. Schon am Eingang wird man vom als Seepferdchen und Quallen verkleideten Empfangskomitee begrüßt. Im Inneren des Gebäudes gibt es Haie, Rochen, Quallen, Pinguine, Seeotter, Seedrachen aber auch außergewöhnlichere Meeresbewohner wie den Mondfisch. Im Ozeanarium wird Wert daraufgelegt, den Tieren möglichst die gleichen Bedingungen zu bieten, wie sie sie auch in freier Wildbahn haben.

Bei einem Besuch an einem heißen Sommertag sollte man allerdings nicht vergessen, einen Pullover oder eine Jacke einzupacken – im Ozeanarium werden nicht nur die Weltmeere simuliert, sondern auch deren Klima. In Shorts und Top kann es schon mal kalt werden, wenn man die Pinguine am „Südpol“ besucht.

Tipp 4: Abkühlung im Atlantik
Lissabon ist zwar nicht direkt am Atlantik gelegen, doch dieser ist nur eine zwei Euro Zugfahrt entfernt. Vom Bahnhof Cais do Sodre geht es nach Cascais. Im Zug sollte man unbedingt auf der linken Seite Platz nehmen, um den Blick über die Strände und den Atlantik zu genießen. Hat man es eilig, muss man aber nicht die 40-minütige Zugfahrt über sich ergehen lassen, denn vor allem im Sommer kann der Zug sehr voll sein. Bereits ab der Station Cruz Quebrada findet man Zugang zu den herrlichen Sandstränden.

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Titelbild: (c) Barbara Bürscher


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Barbara Bürscher ist als Redakteurin für mokant.at tätig. Kontakt: barbara.buerscher[at]mokant.at

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