Reiseguide: Gratis durch New York City

(c) Anja Maria Dax

New York und ein kleiner Geldbeutel müssen kein Widerspruch sein. Mit diesen Tipps schafft ihr es gratis – oder zumindest sehr billig – durch den Big Apple

New York City gilt als eine der sehenswertesten und spektakulärsten Städte der Welt – aber leider auch als eine der teuersten. Die hohen Preise schrecken viele Reiselustige ab, doch es geht selbst im Big Apple billiger als man denkt. Und ja, es geht sogar gratis. Damit ihr nicht in zwanzig Jahren immer noch „Ich war noch niemals in New York…“ singen müsst, solltet ihr euch diese Tipps und Tricks nicht entgehen lassen.

1. Times Square & günstige Broadway-Tickets
Beim Gedanken an New York ist der Times Square eines der ersten Bilder, das man vor Auge hat: Menschenmassen, buntes Treiben, zahlreiche Geschäfte, riesige Werbeflächen und Hochhäuser soweit das Auge reicht – ein Ort, den man unbedingt gesehen haben muss, auch wenn er für manche hektisch und überlaufen erscheint. Es lohnt sich, den Times Square (auch) nachts zu besuchen. Ebenfalls nicht entgehen lassen sollte man sich den Broadway. Will man sich ein Musical anschauen, geht das leider nicht gratis. Für sparefrohe und flexible Reisende sind Restplätze zu empfehlen. Tickets für nicht ausverkaufte Vorstellungen werden bei einem der vier TKTS Ticketschalter für denselben(!) Tag verkauft – möglich sind bis zu 50 Prozent Preisnachlass. Für sehr begehrte Musicals sind oft jedoch keine Restplätze übrig, daher sollte man sich vorher erkundigen, wie beliebt die einzelnen Musicals sind. Außerdem sollte man sich auf stundenlanges Anstellen gefasst machen. Etwas kürzer als am bekanntesten Ticketschalter am Times Square sind die Wartezeiten jedoch an den anderen Schaltern (Downtown Brooklyn,  Lincoln Center und South Street Seaport). Geld ersparen kann man sich auch, indem man Nachmittagsvorstellungen unter der Woche besucht oder Stehplätze wählt. Auch Off-Broadway Produktionen sind eine Option.

2. These parks are made for walkin‘

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Foto (c) Anja Maria Dax

Der namhafte Park mitten in Manhattan ist die Oase in der Großstadt und schon irgendwie eine Sehenswürdigkeit für sich. Gemütliche Spaziergänge, aber auch Kutschenfahrten (da fühlt man sich gleich wieder wie in Wien) durch den Park sind möglich. Der Park lässt einen für einen Moment vergessen, dass man sich in der größten Stadt der USA befindet. An schönen Tagen kann man hier neben Familien beim Picknick auch schon mal eine Hochzeit beobachten.

3. Kostenlose Kunst
New York ist weltbekannt für seine zahlreichen Museen und auch hier gibt es einige Gratis-Angebote. Immer kostenlos sind beispielsweise das National Museum of the American Indian oder das American Folk Art Museum. Eintritt gegen Spende gibt es beispielsweise im Metropolitan Museum of Art, im American Museum of Natural History oder im Brooklyn Museum. Manche Museen bieten nur an bestimmten Tagen freien Eintritt oder die Option „Zahlen nach eigenem Ermessen.“ So ist das Museum of Modern Art immer freitags von 16-20 Uhr gratis. Das Guggenheim Museum bietet samstags von 17:45-19:45 „Pay What You Wish“. Andere Museen mit ähnlichen Angeboten sind das Whitney Museum of American Art, das Jewish Museum oder das Children’s Museum of the Arts. Es lohnt sich daher auf jeden Fall, vor einem Museumsbesuch Infos einzuholen und sich nach eventuellen Gratis-Eintritten zu erkundigen.

4. Geführte Stadtspaziergänge – wie ein echter New Yorker
Man kann NYC sehr gut zu Fuß erkunden. Interessante Viertel sind zum Beispiel SoHo, Chinatown, der Meatpacking District mit dem sehr empfehlenswerten High Lane Park, Chelsea oder Lower Manhattan und der Financial District. Geführte Touren durch New York werden teilweise gratis von Einheimischen angeboten. Die Touren führen durch verschiedene Viertel und haben unterschiedliche Themen und Schwerpunkte. Man kommt dabei womöglich an Orte oder erhält Informationen, die man in keinem Reiseführer findet. Einer von mehreren Anbietern ist Streetwise New York Tours. Bei Big Apple Greeter bieten New Yorker ebenfalls ehrenamtlich Stadtführungen für Touristen an.

 

Ab über die Brooklyn Bridge

Titelbild: (c) Anja Maria Dax


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