Bewerbungsbogen: Rudolf Hundstorfer

Pressefoto (c): Steinacher

klein christinaAlle offiziellen Kandidaten und die Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten stellen sich unseren Bewerbungsfragen.

Bitte stellen Sie sich in drei bis vier Sätzen kurz jemanden vor, der noch nie von Ihnen gehört hat.
Mein Name ist Rudolf Hundstorfer und ich kandidiere für das Amt des Bundespräsidenten, weil ich das Gemeinsame in den Vordergrund rücken und Brücken über bestehende Gräben in unserer Gesellschaft bauen will. Bereits in meiner Zeit als ÖGB-Präsident und Sozialminister war mir die soziale Sicherheit in unserem Land ein großes Anliegen. Ich bin einer der anpackt, umsetzt und Lösungen für Probleme anbietet.

Warum wollen Sie Bundespräsident werden?
Ich möchte mich für die Stärkung des sozialen Zusammenhaltes in unserem Land einsetzen und eine sachliche Alternative zu populistischer Politik bieten. Ich möchte die Hofburg für die Menschen „öffnen“, bei wichtigen Themen aktiv nach Innen und Außen auftreten und mich für Sicherheit in allen Lebenslagen starkmachen.

Waren Sie mit Ihrem letzten Job unglücklich?
Auf keinen Fall. In meiner Zeit als Sozialminister konnte ich in der Regierung viele Schritte zu Verbesserungen im Sozialbereich setzen und wichtige Erfahrungen für das Amt des Bundespräsidenten sammeln.

Was war Ihre bisher größte Herausforderung?
Als ich 2008 zum Sozialminister angelobt wurde stand Europa durch die Wirtschaftskrise vor großen Herausforderungen. Gemeinsam konnte die Regierung die Stabilität in Österreich sichern und unser Land mit wenigen Turbulenzen durch diese schwierige Zeit führen.

Haben Sie Schwächen? Welche?
Ungeduld ist sicherlich meine größte Schwäche. Vor allem wenn ich in meiner politischen Arbeit mit Ungerechtigkeiten oder Angriffen auf die Schwächsten in unserer Gesellschaft konfrontiert werde, fällt es mir schwer, zurückhaltend zu bleiben.

Was war die letzte Situation bei der Sie Schwierigkeiten hatten, andere von Ihrer Position zu überzeugen?
Ich setze in meiner politischen Tätigkeit immer auf sachlichen Dialog, Kompromiss und Konsens.

Wenn Sie ein Bundesland loswerden müssten, welches wäre es?
Ich bin sehr zufrieden mit der jetzigen geographischen Form Österreichs.

Was war Ihr längster Auslandsaufenthalt? Fliegen Sie gerne?
Ja, ich fliege gerne. Schon in der Zeit als Sozialminister bin ich beruflich oft gereist, meistens nach Brüssel und Straßburg. Mein längster Auslandsaufenthalt war in den 70er Jahren. Ich habe fünf Wochen in England aufgrund eines Sprachkurses verbracht.

Welche Sprachkenntnisse haben Sie? Bitte mit der Skala nach dem Sprachniveau des Europäischen Referenzrahmen angeben.
Deutsch: Muttersprache
Englisch: Ich würde mich zwischen B1 und B2 einordnen.

Titelbild: (c) Steinacher

Und welche Musik hört Rudolf Hundstorfer eigentlich? Hier geht es zu den Musikidolen der Kandidaten.


Hier geht’s zu den anderen Bewerbungsschreiben:

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Pressefoto Irmgard Griss

Irmgard Griss

© Peter Rigaud

Andreas Khol

(c) Verein Gemeinsam für Van Der Bellen

Alexander Van Der Bellen

(c) FPÖ

Norbert Hofer

(c) Ing. Richard Lugner (Foto Wilke)

Richard Lugner

Katharina Egg leitete zwei Jahre lang das Ressort Politik. Jetzt ist sie als außerordentliche Redakteurin bei mokant.at tätig und untersucht als Publizistik-Studentin Wirkungen Sozialer Netzwerke auf Politische Kommunikation. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten am Fahrrad, auf Reisen und im Wiener Nachtleben. Kontakt: katharina.egg[at]mokant.at

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