Wetterbeeinflussung: Gefährliches Spiel auf Zeit?

(c) Katharina Egg

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Wetterbeeinflussung in Österreich? Aceton, Aluminiumpulver und Silberjodid in unseren Böden? mokant.at auf der Suche nach Antworten im typisch österreichischen Behördenjungel

Chemtrails – ein heikler und umstrittener Begriff. Verschwörungstheoretiker verstehen darunter die Ausbringung von Chemikalien in der Atmosphäre mit Hilfe von Flugzeugen. Diese sollen uns – einmal ausgebracht – wahlweise gefügig, dumm oder unfruchtbar machen. Sogar das Wetter sollen die Kondensstreifen angeblich beeinflussen können, so die Anhänger dieser Theorie. Bekanntester österreichischer Vertreter: Heinz Christian Strache. Als dieser in einem Standard Interview Anfang des Jahres die Existenz von Chemtrails zumindest nicht negierte, war ihm Spott und Häme der gegnerischen Parteien sicher. Doch während „die Grünen Mariahilf“ Strache mit dem Hashtag „durchgeknallt“ versahen, stellten andere Grüne bereits parlamentarische Anfragen zu dem Thema und räumten Bedenken gegen das Ausbringen von Chemikalien im österreichischen Luftraum ein. Doch Chemtrails zur Wetterbeeinflussung? Und das in Österreich?

Alles andere als Verschwörungstheoretiker
Wer nach „Wetterbeeinflussung durch Chemikalien“ googelt, wird rasch fündig. Doch die Ergebnisse sind alles andere als die erwarteten Internetauftritte bereits erwähnter Verschwörungstheoretiker. Man landet indes sehr schnell auf der Seite der „Steirischen Hagelabwehrgenossenschaft“. Was diese tut? Sie hat sich auf die „Ausbringung von Chemikalien zur Bekämpfung von Hagel“ spezialisiert. Wie sie das tut? Die Hagelabwehrflieger bringen Silberjodid und Aceton in den Wolken aus – mit Hilfe von Flugzeugen, die speziell dafür ausgerüstet sind. Eine Verschwörungstheorie? Nein. Völlig unbedenklich für Mensch und Natur? Natürlich. Ist man doch in Besitz einer so genannten „Unbedenklichkeitsbescheinigung der Landesregierung“. Und diese besagt angeblich, dass Silberjodid in der von der Genossenschaft ausgebrachten Form für Mensch und Tier unschädlich sei. Denn jene Menge, die von der Hagelabwehr freigesetzt werde, sei im Boden gar nicht mehr nachweisbar und daher auch nicht gesundheitsgefährdend. Soweit die Hagelabwehr auf ihrer Internetseite.

Auf der Suche nach Unbedenklichkeit
Obwohl die Hagelabwehrgenossenschaft auf ihrer Seite einige wissenschaftliche Berichte zum Download anbietet, ist die Unbedenklichkeitsbescheinigung nicht auffindbar. Daher wenden wir uns direkt an die Landesregierung. Unsere Fragen: Ist es möglich, uns die Unbedenklichkeitsbescheinigung zukommen zu lassen? Ist die Silberjodid-Aceton Mischung tatsächlich ungefährlich für die Umwelt? Kann ausgeschlossen werden, dass die Chemikalien über den Boden in unsere Nahrungskette gelangen? Aufgrund welcher Langzeitstudien wurde die „Unbedenklichkeit“ festgestellt? Und von wem?

Doch sehr redselig ist die Landeregierung zum Thema Hagelabwehr leider nicht. Nach sechs Anrufen über drei Tage in den verschiedensten Abteilungen werden wir an den angeblich zuständigen Hofrat weitergeleitet. Dieser fühlt sich selbst scheinbar nicht wirklich als der richtigen Ansprechpartner, begrüßt uns allerdings mit den Worten: „Das sind ja sehr extreme Fragen, die Sie mir da geschickt haben!“ Doch beantworten könne er diese leider nicht. Er koordiniere lediglich die drei Hagelfliegerunternehmen und kümmere sich um Förderungen. Wo aber die Unbedenklichkeitsbescheinigung herkomme, das wisse er nicht. Wer denn nun diese Bescheinigungen aufgrund welcher Kriterien ausstelle, könne er auch nicht beantworten. Aber die Unbedenklichkeitsbescheinigungen gäbe es bei den Unternehmen direkt, sicher würde uns das betreffende Hagelfliegerunternehmen auf Anfrage Auskunft erteilen. Dort wurden unsere Mails zwar gelesen, Antwort oder gar die Unbedenklichkeitsbescheinigung zu Gesicht bekamen wir leider nicht.

Also zurück zum Start. Viele Mails, Telefonate und Anfragen an diverse Abteilungen der Landesregierung später ist man sich innerhalb der Behörde sicher: Der bereits kontaktierte Hofrat ist nun doch zuständig – heißt es jedenfalls. Während das Pressereferat unser Mail an ihn weiterleitet, hat ein weiterer findiger Mitarbeiter ebenfalls eine interessante Lösung für unser Problem parat: mokant.at solle ihm doch einfach die gesuchte Bescheinigung der Landesregierung zuschicken, dann könne man daraus entnehmen, welche Abteilung zuständig sein könnte. Diese hochoffizielle und mit Briefkopf versehene Nachricht an unsere Redaktion wurde gleichzeitig an vier verschiedene Abteilungen der Landesregierung weitergeleitet. Bis heute fühlte sich offenbar keine für unsere Fragen zuständig.

Frag doch den Förster!
Zuständig hingegen fühlte sich Max Oswald, Klubdirektor im steirischen Landtagklub der Grünen. Mehrere Anfragen der Grünen zum Thema Hagelabwehr findet man online. Der Klubjurist findet, was die Chemikalien betrifft, klare Worte: „Ja, ich habe Bedenken, was die Ausbringung von Silberjodid-Aceton betrifft!“ Daher fordere er seit mehreren Jahren gemeinsam mit Parteikollegen regelmäßige Kontrollen und Bodenproben von der Landesregierung ein. Eine Durchführung solcher Proben gab es bis jetzt allerdings keine. Auch hinsichtlich der generellen Wirksamkeit der Hagelabwehr zeigt sich Oswald eher skeptisch: „Ich sehe ein wissenschaftliches Defizit hinsichtlich der Beweisbarkeit von positiven Auswirkungen!“ Und damit steht Oswald nicht alleine da. Dass diese Form der Wetterbeeinflussung durchaus unwirksam sein könnte, sieht auch Michael Kunz, Leiter der Arbeitsgruppe „Hagelgefährdung, Hagelrisiko und Hagelwahrscheinlichkeit“ am renommierten Karlsruher „Institute of Technology“ so. „Es konnte bisher kein wissenschaftlicher Nachweis dafür erbracht werden, dass durch das Ausbringen von Silberjodid mit Flugzeugen ein tatsächlicher Effekt erzielt werden kann“, ist sich der Metereologe sicher.

Der Niederösterreichische Hagelflieger Johannes Eckharter ist von den positiven Effekten seiner Arbeit überzeugt, erkennt aber auch die Problematik der mangelnden Beweisbarkeit: „Man kann das nur unter Laborbedingungen testen, ein sogenannter Feldversuch ist nicht möglich“. Denn um wirklich wissenschaftlich testen zu können, müsse man dieselbe Gewitterwolke einmal impfen und einmal nicht impfen, und das gehe praktisch nicht. Wir sprechen mit ihm, da es nicht nur in der Steiermark hagelt und Hagelabwehrgenossenschaften auch in anderen Bundesländern anzutreffen sind. Er ist Geschäftsführer der Hagelabwehr Langenlois und Umgebung. Im Interview mit unserer Redakteurin gibt er sich weniger zugeknöpft als seine Kollegen in der Steiermark.

Die österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, kurz ZAMG ist sich in ihren Ergebnissen jedoch sicher. Sie führte zwischen 1981 und 2000 eine Langzeit-Studie durch. Die Auswertungen zeigten damals angeblich eine Hagelschadensminderung um zirka 50 Prozent. Leiter der Studie: Dr. Otto Svabik. Der bereits pensionierte Klimaforscher des ZAMG sieht die Wirkung der Hagelabwehr durch Ausbringen von Silberiodid-Aceton als unumstritten. Auch die von Max Oswald geforderten jährlichen Kontrollen fänden ordnungsgemäß statt. So würden zum Beispiel jedes Jahr Förster befragt, ob Wild durch Silber in der Nahrung gestorben sei. „Da gibt es strenge Auflagen“, meint Svabik.

Doch was die Unbedenklichkeit von Silberjodid-Aceton betrifft, ist man sich in Forscherkreisen noch nicht ganz einig: So wird in einer Forschungsarbeit des Wegener Zentrums der Universität Graz etwa dringend empfohlen, begleitende Studien in Hagelabwehrgebieten durchzuführen. Damit solle „vermieden werden, dass das ausgebrachte Silber (…) andere bedenkliche in der Umwelt vorkommende Stoffe verstärkt oder die Aktivität von Mikroorganismen in Boden oder Wasser beeinflusst“, heißt es.

Ganz anders wird die Frage aus Karlsruher Sicht beantwortet: Silberiodid sei zwar ein Umweltgift und habe daher auch eine EU-Gefahrstoffkennzeichnung. „Allerdings ist die bei einem Einsatz der Hagelflieger ausgebrachte Menge aufgrund des Verdünnungseffekts so gering, dass eine Gefahr für Menschen und Umwelt ausgeschlossen werden kann“, meint Michael Kunz dazu. In der Abteilung für Umweltmedizin der Magistratsabteilung 39 ist man sich hingegen sicher, dass zu diesem Thema gar nicht geforscht wurde: „Uns liegen keine relevanten Studien vor und unsere Literaturrecherche in der PubMed mit mehr als 24 Mio. Eintragungen ergab diesbezüglich auch keine Treffer“, erklärt uns die Leiterin der MA 39, Theodossia Nadiotis-Tsaka.

„Die Krankenkasse sollte das bezahlen“
Zurück zur Praxis. Johannes Eckharter, Chef der niederösterreichischen Hagelabwehr sieht Silber und Jod in dieser Menge nicht als Giftstoffe. Diese Stoffe fördern sogar die Gesundheit: „Silber hat eine antibakterielle Wirkung, wird in der Medizin seit hunderten Jahren eingesetzt und Jod genauso, meines Wissens zur Vorbeugung von Schilddrüsenkrebs“. Er persönlich findet es schade, dass die Wirksamkeit noch nicht eindeutig bewiesen ist, denn „wäre das nachweisbar was wir da machen, dann müssten wir eigentlich von den Krankenkassen finanziert werden“, meint er scherzhaft.

Anders sieht das FPÖ Abgeordneter Harald Jannach. Er brachte gemeinsam mit anderen Parteikollegen eine Anfrage zum Thema „Wettermanipulation durch Chemikalien“ im österreichischen Parlament ein. Jannach und Kollegen interessieren sich in ihrer Anfrage vor allem für das Ausbringen zweier anderer Chemikalien: Aluminiumpulver und Bariumsalz. Diese sollen für regenfreie Tage sorgen. Jannach spricht in seiner Anfrage von einer „Vergiftung des österreichischen Luftraumes“, die endlich Eingang in die öffentliche Diskussion finden müsse.

Stimmen aus Hanoi: „Sehr gefährlich für Mensch und Umwelt“
Doch auch was diese Chemikalien betrifft, verläuft die Recherche im Sand. Weder die angeschriebenen Umweltsprecher diverser Parteien, noch Umweltorganisationen wie Global 2000 oder Greenpeace haben Informationen dazu. Auch an der Universität für Bodenkultur kann man keine Auskunft zum Thema Chemikalien zur Wetterbeeinflussung erteilen. Wir kontaktieren das Umweltbundesamt. Als größte österreichische Facheinrichtung für alle Umweltthemen mit definierter Zielsetzung „Umweltschäden nach dem Vorsorgeprinzip von vornherein zu vermeiden, sollte es doch über Informationen verfügen, denken wir. Doch auch hier kann man uns nicht weiterhelfen. Die „von Ihnen gesuchten Daten wurden in unserem Haus nicht erhoben“, meint die freundliche Mitarbeiterin aus der Abteilung Kommunikation und Marketing. Sie verweist uns weiter an das Gesundheitsministerium und die AGES, die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit. Während wir mit dem Gesundheitsministerium telefonieren, erreicht uns ein Mail von Dr. Gabriele Berg. Sie ist Institutsleiterin der Abteilung „Umweltbiotechnologie“ an der TU Graz. Sie sei zwar auch keine Expertin auf diesem Gebiet, schreibt uns die Professorin, sei aber gerade zufällig auf einem Kongress in Hanoi. Dort habe sie ihre internationalen Kollegen befragt, die die Vorgänge in Österreich „für sehr bedenklich für Mensch und Umwelt hielten“. Wissenschaftliche Studien zum Thema kenne sie auch leider keine, dafür verspricht uns unser Gesprächspartner im Gesundheitsministerium einen baldigen Rückruf, „sobald ein zuständiger Mitarbeiter da wäre.“ Wir warten leider vergebens, die AGES ist wesentlich schneller, doch die Antwort ernüchternd: Man habe sich bisher noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt und könne daher keine entsprechenden Auskünfte geben. Doch Dr. Andreas Baumgarten von der Abteilung Bodengesundheit verspricht uns: „Wir werden Ihre Anfrage aber gerne zum Anlass nehmen, um uns intensiver mit der Thematik auseinanderzusetzen.“ Wir sind gespannt.

Das Thema Wetterbeeinflussung wurde von Manuela Griessbach, Alissa Hacker, Rebecca Steinbichler und Katharina Egg recherchiert.

Titelbild: (c) Katharina Egg

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Manuela Griessbach ist als Leiterin des Ressorts Gesellschaft für mokant.at tätig. Kontakt: manuela.griessbach[at]mokant.at

11 Comments

  1. mp

    19. Mai 2015 at 08:48

    „So würden zum Beispiel jedes Jahr Förster befragt, ob Wild durch Silber in der Nahrung gestorben sei.“
    Das nenn ich wissenschaftliche Forschung auf Spitzenniveau. Echt beruhigend, wie solide diese diese Kontrollen sind. Die übersehen nichts.

    • marwolf

      19. Mai 2015 at 14:42

      Ja, das ist wahr! Frage mich, wie die Förster herausfinden wollen, ob ein Tier an Silber verendet ist. Steht das dem Kadaver auf die Stirn geschrieben?

      Da hat man wirklich Vertrauen in das Verantwortungsbewußtsein unserer Behörden.

      • mp

        19. Mai 2015 at 20:11

        Noch interessanter wirds, wenn die Tiere (und Pflanzen?) nur belastet werden aber nicht sterben. Manche Schadstoffe haben die lustige Eigenschaft sich anzureichern, je weiter es in der Nahrungskette nach oben geht

    • Dominik Knapp

      27. Mai 2015 at 12:07

      Das war auch mein erster Gedanke…

  2. NeoMat

    19. Mai 2015 at 17:21

    Diese an sich gute Recherche zum Thema Wolkenimpfung ausgerechnet mit den berüchtigten „Chemtrails“ (Kondensstreifen) einzuführen, ist sehr ungeschickt. Die Hagelflieger und das Impfen von Wolken hat mit den, was die meisten unter Chemtrails verstehen, überhaupt nichts zu tun.

  3. selbstversorgerin sagt:

    20. Mai 2015 at 00:38

    danke für den artikel!!! alles wird systematisch vergiftet, sogar den himmel nehmen sie uns an manchen tagen vollkommen weg, dann nämlich, wenn sie ganz arg sprühen, die vielflieger.und der fall-out landet dann auf der erde. chems sind global!!! massenvernichtung durch schleichende vergiftung. täglich bindemitteln mit viel gutem zellverfügbarem wasser einnehmen ist überlebenswichtig!!! (zeolith, bentonit, chlorella, oder ähnliches..) in 2-3 jahren werden die meisten menschen chronisch krank sein, vergiftet. die speicher-gifte sammeln sich langsam im körper an durch nahrungsaufnahme und permanentes einatmen (pestizide, chemtrail-fall-out. zu den giften: man sieht sie nicht, man riecht sie nicht, man schmeckt sie nicht, es wird einfach nur fatal werden, die ersten zeichen sind bei jedem einzelnen für mich schon zu sehen. und krebs ist bald krankheit nummer1. tumore nehmen jetzt schon rasant zu…schwermetalle in verbindung mit der flächendeckenden mobilfunkstrahlung ein wahrer hochtoxischer cocktail.unsere zellen rasten aus, die DNA bricht.
    dauerschmerzen sind die folge und ein früher tod. nervenerkrankungen nehmen auch rasant zu, weil sich alles im nervensystem ablagert. wir sehen es bereits an der rasanten zunahme an alzheimer und parkinson, an depressionen und an burn-out. das alles ist die folge von vergiftung, es sin vergiftungs-symptome!!!!! alles gute allen, seid klug und seht, was zu tun ist und schützt euch, so gut es geht!!!

  4. Pumuckl

    27. Mai 2015 at 12:01

    Grundsätzlich bin ich ja dagegen, gröberen Einfluss in den Lauf der Natur zu nehmen. Allerdings hat der Mensch schon dermaßen viel Einfluss genommen, dass gewisse „Gegenmaßnahmen“ jetzt wohl unumgänglich sind.
    Ich denke man muss dann immer abwägen, wie sehr schadet es der Natur, wie sehr hilft es der Menschheit.
    In Wahrheit weiß aber niemand, was gut und was schlecht ist und wie die Natur ihren natürlichen Verlauf genommen hätte. Denn Eiszeiten und Dürrezeiten gab es offensichtlich schon bevor der Mensch Einfluss genommen hat.

    • Anna

      27. Mai 2015 at 12:19

      Natürlich gab es schon vorher Klimaschwankungen. Aber die verlaufen anders, als wenn der Mensch sich einmischt. z.b gibt es auch eine natürliche Klimaerwärmung. Aber die klimaerwärmung, so wie wir sie jetzt kennen, wäre von Natur aus so nie entstanden. da laufen prozesse einfach viel langsamer ab. das ist jetzt aber ein anderes thema. prinzipiell halte ich es für sehr gefährlich einfach chemikalien in den himmer zu sprühen OHNE dass wir wissen, was damit passiert. vielleicht erfahren wir von den folgen und schäden erst in 100 jahren, wenn es zu spät ist.

    • mp

      27. Mai 2015 at 17:09

      stimmt schon, gut oder schlecht gibts eigentlich nicht, aber schlecht für uns Menschen, das gibts. Ganz gewöhnliche Klimaschwankungen wie vor etwa 100.000 Jahren (Dansgaard-Oeschger-Ereignisse) könnten die halbe Welt destabilisieren. Wir leben in einer ungewöhnlich stabilen Periode, das ist kein Zufall. Nur unter stabilen Bedingungen können Zivilisationen erst wachsen.

  5. michelle

    27. Mai 2015 at 12:24

    „Silber hat eine antibakterielle Wirkung, wird in der Medizin seit hunderten Jahren eingesetzt und Jod genauso, meines Wissens zur Vorbeugung von Schilddrüsenkrebs“. Ist das ein Scherz?

    • Mayerhofer

      28. Mai 2015 at 16:43

      Wer lesen kann…

      Ein paar Zeilen weiter darunter steht. „meint er scherzhaft“

      Also, Ja.

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