Cannabis: Gut oder Böse?

hanf, gras, drogen

In der Debatte um Cannabis ergibt durch Argumente wie Wirtschaftsboom und Selbstbestimmung, gemischt mit den Stichwörtern Einstiegsdroge und Suchtmittel eine lebhafte Diskussion. mokant.at hat sich ein Bild von dem vielseitigen Thema gemacht.

Seit 1963 ist es in Österreich verboten, die Hanfpflanze zum Blühen zu bringen, um sie anschließend zu konsumieren – ob aus medizinischen Gründen oder als Freizeitdroge ist hierbei egal. Nun wehren sich nach aktuellem Stand  27.469 Menschen gegen dieses Verbot. Im August wurde die Bürgerinitiative „Herausnahme von Cannabis aus dem österreichischen Suchtmittelgesetz (53/BI)‟ im Parlament eingereicht. Die Zahl der Unterstützer steigt täglich.

Dinge, die man ändern muss
In der Bürgerinitiative wird von über 800.000 österreichischen Konsumenten gesprochen. Diese sollen nun endlich nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden. Vor allem aber solle man Menschen ihre Zukunft nicht verbauen, nur, weil sie einmal einen Joint geraucht haben. Diesen Standpunkt vertritt auch Dr. Blaas, einer der wenigen Allgemeinmediziner in Österreich, der seinen Patienten Cannabinoide verschreibt. Durch die derzeitige Situation werde seiner Meinung nach die „soziale und wirtschaftliche Existenz von Cannabiskonsumenten absolut in Frage gestellt‟. Der Arzt weist darauf hin, dass man bei Erstkonsum zwar nicht sofort im Gefängnis landen würde, doch dies im Wiederholungsfall schnell geschehen könnte.

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(c) Julian Haas

Wird man in Folge vorbestraft oder zu einer Haftstrafe verurteilt, sind beispielsweise Jobs im öffentlichen Dienst unmöglich. „Das sind Dinge, die man ändern muss.‟ Auch Toni Straka vom Hanfinstitut möchte eine Entkriminalisierung von Cannabiskonsum erreichen. So solle sich vor allem die herrschende Ungleichberechtigung auflösen: „Konsumiert jemand legale Drogen wie Alkohol, wo man sehr wohl Leute gefährden kann, ist das in Ordnung. Konsumiert jemand einen Joint, ist er plötzlich der Böse – das ist nicht so.‟

Beschäftigungstherapie für Behörden und Justiz
Die Kriminalisierung von Cannabis sei lediglich eine „Beschäftigungstherapie für Behörden und Justiz‟, heißt es von Seiten der Bürgerinitiative. Schätzungsweise 100 Millionen Euro könne man durch eine Entkriminalisierung und das Stoppen der „Verfolgungsbürokratie‟ einsparen. Diese Zahl hält auch Straka für realistisch. Zusätzlich dazu wäre durch eine Legalisierung von Cannabisanbau und -konsum mit Steuereinnahmen von 100-150 Millionen im Jahr zu rechnen, schätzt er. In der Bürgerinitiative ist vorgesehen, dass Eigenanbau für privaten Konsum legalisiert wird. Alles, was über eine gewisse Menge hinausgeht, soll mit der Cannabissteuer von 2 Euro pro Gramm belegt werden. Um den Verkauf zu regeln, schlägt die Initiative eine Lizenz für Abgabestellen vor. Auch die Wirtschaft würde von einer Legalisierung profitieren, argumentiert Straka, vor allem neue Arbeitsplätze könnten geschaffen werden. Er weist auch darauf hin, dass bereits jetzt der Schwarzmarkt und somit auch der illegale Cannabishandel in das Bruttoinlandsprodukt eingerechnet werde. Die Wirtschaftsleistung in Folge einer Legalisierung wäre enorm, erklärt er. Auch Johanna*, eine 25-jährige erfahrene Konsumentin, spricht von „goldenen Nasen‟ und einem Wirtschaftsboom infolge der Cannabislegalisierung – solange diese vor Österreichs Nachbarländern umgesetzt werde. Sollte der Cannabiskonsum auch für Urlauber legalisiert werden, würde der Tourismus ebenfalls sehr davon profitieren, gibt Straka zu bedenken.

Tourismus, Wirtschaft, Politik: Nicht von Bedeutung?
In den Bereichen, die laut Straka von einer Legalisierung stark profitieren würden, scheint man sich jedoch noch nicht mit dem Thema auseinanderzusetzen. Von Seiten der Werbung Österreich heißt es, die aktuelle Cannabis-Debatte sei aus Sicht des Tourismusmarketings nicht von Bedeutung. In der WKO ist  die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die eine Cannabislegalisierung zur Folge haben könnte, nicht abschätzbar. Auch die gesundheitlichen Auswirkungen von THC sind für sie nicht eindeutig zu beantworten. „Diesbezügliche Studien dürften noch kein einheitliches Bild ergeben.‟ Die Debatte um die Cannabislegalisierung ist auch im politischen Bereich kein Thema, über das gerne gesprochen wird. Lediglich die Grünen, die NEOS und Teile der SPÖ scheinen dazu eine Meinung zu haben. Auf der Website des Vereins „Legalize! Österreich‟, der auch die Bürgerinitiative eingereicht hat, findet man Standpunkte sämtlicher Parteien, die zur Cannabisthematik eingeholt wurden. Auf den Seiten der Parteien selbst findet man dazu nur in Ausnahmefällen wirkliche Stellungnahmen.

Schaden für die Pharmaindustrie

Medizinisch gesehen gibt es für Dr. Blaas keine Zweifel an den positiven Wirkungen, die Cannabis für viele seiner Patienten hat: „In der Medizin kann man damit eindeutig helfen, das ist bewiesen.‟ Auch die  Mitarbeiter des Growshops City Grow in Wien denken, dass Cannabis eine gute Alternative zu manchen herkömmlichen Medikamenten sein kann. Die Legalisierung könne ihrer Meinung nach besonders der Pharmaindustrie schaden. Dr. Blaas könne sich hingegen nicht vorstellen, dass diese sehr unter legalem Cannabisanbau leiden würde. „Es wird ein paar Menschen geben, die ihre Pflanzen selbst anbauen werden. Aber es wird eine viel größere Anzahl an Menschen geben, die der Schulmedizin Vertrauen schenken‟.

Besonders wichtig ist für einen Mitarbeiter des Growshops auch das Thema Selbstbestimmung. Jeder erwachsene Mensch solle das Recht haben, zu tun, was er möchte, findet er. Alkohol oder Computerspiele könne man schließlich auch niemandem verbieten. Die Angestellten bringen ihre Meinung zu der Pflanze schnell auf den Punkt: Hanf kann die Welt retten! Als Medikament, aber auch als nachhaltiger Rohstoff könne das Gewächs sämtliche Industrien revolutionieren.

Cannabis als Einstiegsdroge?
Legalisierungsgegner sehen Cannabis als Einstiegsdroge. Für Dr. Blaas die „perfekte Propaganda‟, auch Straka vertritt diese Meinung. „Cannabis ist nur aufgrund der Gesetzeslage zu hundert Prozent ein Einstieg in die Kriminalität‟. Es sei aber seiner Meinung nach keine Einstiegsdroge im eigentlichen Sinn. Der Sucht- und Drogenbeauftragte Wiens, Dr. Hans Haltmayer, sieht in der Legalisierung andere Nachteile: „Prinzipiell ist Cannabis, hinsichtlich der potentiell negativen Wirkungen auf das Individuum, keine harmlose Substanz und sollte daher als Genussmittel keinesfalls frei zugänglich sein.‟ Weit verbreiteten Konsum von Suchtmitteln könne man aus ärztlicher und gesundheitspolitischer Sicht nicht gut heißen, erklärt er. Die medizinische Anwendung von Cannabis sieht er ebenfalls kritisch. „Für eine generelle Freigabe von natürlichem Cannabis zu medizinischen Zwecken fehlt zum jetzigen Zeitpunkt die wissenschaftliche Basis. Es ist nicht erwiesen, dass natürliches Cannabis generell besser wirksam und verträglich ist, als die verfügbaren pharmazeutischen Produkte.‟ Dr. Haltmayer wünscht sich, dass Konsumenten zukünftig nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden, möchte aber die Prohibition der Droge beibehalten. Straka hingegen ist der Meinung, gerade das Verbot von Cannabis sei kontraproduktiv. Durch eine Legalisierung würde die Zahl der minderjährigen Probierer sinken, so wie es in Holland zu beobachten sei. Die Jugendlichen könnten seiner Meinung nach dann nämlich noch abwarten, bis der Konsum für sie legal ist.  Außerdem sei durch geregelte Qualitätsansprüche am Markt – im Gegensatz zum Schwarzmarkt – mehr Sicherheit für Konsumenten gewährleistet.

(c) Julian Haas

(c) Julian Haas

Ja zur Entkriminalisierung
Die Lösung, die für alle vertretbar zu sein scheint, ist eine Entkriminalisierung von Cannabiskonsum. Dr. Blaas würde gerne im medizinischen Bereich mit der Legalisierung beginnen, denn dieser sei mit etwa 10.000 bis 15.000 Patienten überschaubar. Auch Straka sieht die medizinische Freigabe als ersten Schritt zur gänzlichen Legalisierung, den er auch für durchsetzbar hält. Wenn man die Menschen nicht fragen würde, ob sie eine Cannabislegalisierung möchten, sondern ob Patienten, für die Cannabis das geeignetste Medikament ist, dieses auch einnehmen dürfen, würden 80 Prozent zustimmen, denkt er.

Doch auch die Befürworter der Legalisierung betrachten ein Detail kritisch: Der Verein „Legalize! Österreich‟ fordert legalen Konsum ab dem Wahlalter – das liegt in Österreich bei 16 Jahren. Eine Freigabe ab diesem Alter ist für keinen der Befragten eine gute Idee. Cannabis sei eine Droge, die mit Respekt zu behandeln sei, so die erfahrene Konsumentin Johanna. Eine Legalisierung für zu junge Menschen, die die Auswirkungen leicht unterschätzen können, hält sie für unklug.  Straka sieht das genauso: „Es ist bei allen Substanzen nicht geklärt, wie weit sie einen Einfluss auf die Entwicklung des menschlichen Gehirns haben. Es ist besser, wenn man clean durch die ersten 18 Jahre geht.‟

*Name von der Redaktion geändert

Titelbild: © Julian Haas

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Jasmine Schuster studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien und ist als Redakteurin für mokant.at tätig. Kontakt: jasmine.schuster[at]mokant.at

17 Comments

  1. Dominik Knapp

    18. November 2014 at 00:21

    Ich persönlich kann die Argumente pro Cannabis und sonstigen Drogen einfach schon nicht mehr hören. Selbstbestimmung gut und schön, aber sobald man dabei fremde Menschen ebenfalls gefährdet – und ich gehe mal davon aus, diese Gefahr besteht durchaus, wenn man nicht mehr „man selbst“ ist – dann hört sich die Selbstbestimmung auf. Und ja, wenn es nach mir ginge, sollte man auch „normalen“ Tabak und Alkohol verbieten, denn auf die trifft oben gesagtes genauso zu. Allerdings ist das (leider) utopisch, denn diese beiden Dinge sind gesellschaftlich dermaßen verankert, dass man sie den Leuten einfach nicht mehr wegnehmen kann.

    Just my two cents….

    • Paxmundi

      18. November 2014 at 08:03

      Glauben die wirklich Cannabis ist nicht in unserer Gesellschaft verankert? Gehen sie naechstes Jahr auf die jährliche Cultiva Hanfmesse und sie werden eines besseren belehrt. Schon jetzt ist das das bei uns bereits legales Business ist ein Millionen-Geschäft und ein Jobmotor. Das ist nur möglich, weil Hunderttausende in der Gesellschaft Hanf als normal erachten, was er auch ist.

      • mp

        18. November 2014 at 14:14

        Naja er hat mit Cicherheit eine stärkere psychische Wirkung als Tabak

    • mp

      18. November 2014 at 08:33

      Naja, das wär dann doch überzogen. Computerspiele und Glücksspiel könnte man dann auch gleich verbieten. Facebook macht auch süchtig…. Alkoholismus ist denk ich nur ein Symptom. Die Ursache liegt meist wo anders. Tabak ist zwar ungesund, beeinflusst die Psyche aber faktisch nicht (bzw. auch Zucker und Sonnenlicht beeinflusst Psyche). Hanf ist da denke ich doch sehr viel stärker in seiner Wirkung. Dafür ists denk ich um einiges weniger Gesundheitsschädlich als Zigaretten.
      Grundsätzlich sind Verbote aber meist kontraproduktiv siehe USA in den 1930ern

      • Jasmine Schuster

        18. November 2014 at 11:14

        Ich finde beide Seiten haben gute Argumente. Selbstbestimmung ist meiner Meinung nach schon ein gutes Stichwort, Zigaretten rauchen darf auch jeder und Computerspielen ebenso, das kann auch negative Folgen haben. Natürlich soll jeder nur so weit gehen, wie er es verantworten kann – Fremdgefährdung ist niemals zu rechtfertigen.
        Aber auch die Gegenseite hat ihre Argumente, vor allem das Thema Einstiegsdroge scheint noch nicht eindeutig zu beantworten zu sein.
        Also Meine Meinung zu dem Thema ist immer noch nicht wirklich festgelegt…

        • Mayerhofer

          18. November 2014 at 14:28

          Also Computerspiele oder Glücksspiele schaden nur der Person selbst und nicht anderen.

          Egoshooter und andere Gewaltspiele sind zwar bedenklich, aber ich denke die Zahl der Verkehrstoten beispielsweise aufgrund von Computerspielen hält sich in Grenzen. Ganz anders bei Alkohol und Cannabis.
          Nikotin, Tabak haben diese Wirkung nicht, dafür müssen andere deren Passivrauch einatmen.

          Schokolade macht auch süchtig, ich schade aber niemandem (auch nicht potenziell) dabei, wenn ich Schokolade esse. Das ist der gravierende Unterschied.

          • Jasmine Schuster

            18. November 2014 at 16:02

            Selbstverständlich kann durch Cannabis- und Alkoholkonsum Fremdgefährdung entstehen, was ich auch absolut nicht gutheiße. Doch, um beim Thema Verkehr zu bleiben, das kann auch durch Telefonieren am Steuer passieren.
            Ich setze bei all meinen Überlegungen voraus, dass man sich als Mensch verantwortungsvoll verhält und mit eventuellen Substanzen auch respektvoll umgeht – Verantwortungsbewusstsein ist hierbei vielleicht der wichtigere Faktor.

      • Mayerhofer

        18. November 2014 at 14:48

        Es geht wie gesagt nicht um die Sucht, sondern um das Gefahrenpotenzial für fremde Menschen. Es gibt vermutlich keine guten Statistiken, aber ich würde viel verwetten, dass die meisten Morde /Totschläge beispielsweise auf eine nicht rational handelnde Person zurückzuführen sind.
        Und nicht rational handelnde Personen sind entweder psychisch krank – dann ist das Gefahrenpotenzial aber abschätzbar – oder sie stehen unter Einfluss einer Substanz, die sie irrational werden lässt.
        Für mich zählen Alkohol und Cannabis hier dazu, während Schokolade, Glücksspiele, Computerspiele, Sex oder andere Suchtauslöser die psychische Wirkung nicht beeinflussen – zumindest nicht so enorm.

        Ich würde mich unwohl fühlen, wenn sich beispielsweise ein bewaffneter Polizist sich in seiner Rauchpause einen Joint legal genehmigen dürfte (wie es bei Zigaretten ja ist)

        Ad

        • philip

          19. November 2014 at 18:25

          Entschuldige bitte, aber Sie scheinen überhaupt keine Ahnung zu haben wie Cannabis wirkt. zB Glückspiel ist legal und hat in Österreich die höchste Beschaffungskriminalität, und von wegen irrationales Handeln, da Cannabis mit Alkohol in einen Topf zu werfen, fragen Sie doch mal einen Polizisten wieviele Einsätze der wegen Betrunkenen fahren muß und wieviele wegen Bekifften. Bei diesen Argumenten kann ich nur lachen

  2. Mayerhofer

    18. November 2014 at 14:31

    Da verantwortungsvoller Umgang mit Drogen nicht selbstverständlich ist, gehört es einfach nicht für jedermann erlaubt. Ich möchte nicht bestreiten, dass es Personen gibt, die sich unter Kontrolle haben und andere beim Konsum nicht gefährden (gibt es bei Alkohol ja auch) aber die sind eher die Ausnahme denn die Regel.

    @mp: natürlich sind Verbote nicht kontraproduktiv. Alkohol ist doch der beste Beweis dafür!

    • mp

      18. November 2014 at 16:16

      Prohibition 1930er USA? Klingelt da was? Al Capone, die große Zeit der Mafia? Verbote ergeben ein lukratives Geschäft fürs organisierte Verbrechen, und das ist für die Allgemeinheit 100fach gefährlicher als ein paar Alkis

  3. Dominik Knapp

    20. November 2014 at 19:04

    Ein recht interessanter Artikel des Spiegel über die Talkshow „bei Meischberger“. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/menschen-bei-maischberger-a-1003667.html

    Dort sagte eine ehemalige Crystal Meth Abhängige offenbar:
    „Hätte es Crystal Meth am Kiosk gegeben, sagte sie da, dann würde sie heute nicht mehr leben. Punkt.“

    Nur so viel zum Thema Legalisierung.

    @mp: Al Capone, Mafia und Co. schön und gut. Aber das organisierte Verbrechen gibt es dank Schmuggel von anderen Suchtmitteln (Kokain, ect.) sowie Waffen ohnehin. Da ist Cannabis doch nur ein kleiner Fisch im großen Teich des organisierten Verbrechens. Und ein liberaleres Waffengesetz sowie härtere Drogen legalisieren will hoffentlich (in Österreich) niemand wirklich.

    Noch dazu war die Prohibition in den USA natürlich schwer durchzusetzen bzw. schier unmöglich zu exekutieren. Um Alkohol herzustellen braucht man praktisch nur irgendeine Form von Obst, Getreide oder ähnliches. Alles Dinge deren Besitz man einfach nicht verbieten kann. Bei dieser zarten Pflanze mit den 9 Blättern ist das wesentlich einfacher.

    • Anon

      21. November 2014 at 14:09

      Um ehrlich zu sein ist der Anbau von Cannabis super einfach und sogar bis zu einem gewissen Punkt in Österreich legal. Ich könnt hier die Straße runter gehen zu Hanf&Hanf und dort vollkommen legal Stecklinge, Samen und anderes zum Anbau kaufen.

  4. wieser roland

    28. November 2014 at 12:36

    Ich finde jeder der Alkohol mit Cannabis vergleicht ist schon am falschen Weg einer eigenen Meinung.Alkohol Bewußtseinseinschränkung, Cannabis Bewußtseinserweiternd.Sprich jeder der es nie oribierte kann den unheimlichen Unterschied gar nicht wissen.Man lallt nicht oder schaltet auf stur weil man es nicht mehr besser kann, sondern ist aufgeschlossener und kann sich besser in andre versetzen.Plötzlich sieht man ein das man zmb bei einem Streit nicht unschuldig war, und versteht die Argumente der Gegenseite.Das find ich ist der Grawierende Unterschied.Und sollt

  5. Stefan

    7. Januar 2015 at 14:54

    Es ist interessant zu sehen wie die Gegenargumente der Legalisierung mit Unwissenheit durchtränkt sind. Cannabis mit Alkohol zu vergleichen ist einfach nur falsch, die einzige Gemeinsamkeit die es da gibt ist das es berauscht weshalb, wie hier erwähnt wurde auch kein Polizist in seiner Pause ein Tütchen rauchen sollte, wenn er dies allerdings nach Dienstschluss macht und am nächsten Tag wieder klar auf Arbeit erscheint ist das genauso als wenn er sich ein Feierabendbierchen genehmigt. Da hören die Gemeinsamkeiten zum Alkohol aber auch schon auf, ich habe z.B. noch nie einen Kiffer erlebt der aggressiv oder ausfallend wurde vom trinken ist dies wohl bekannt.
    Das Suchtpotenzial von Cannabis ist ebenfalls sehr viel geringer als Beispielsweise von Tabak, in meiner Schulzeit kannte ich Leute die in 6 Wochen Sommerferien mindestens 3 mal die Woche gekifft haben das restliche Schuljahr über aber nicht einmal zum Joint gegriffen haben und sie hatten keine Entzugserscheinungen im Gegensatz dazu haben einige meiner Familienmitglieder versucht sich das rauchen abzugewöhnen diese wurden von mir und anderen gebeten doch bitte wieder anzufangen weil sie unausstehlich wurden. Die „Cannabissucht“ die diagnostiziert wird hängt meistens mit der Unart zusammen das in Europa das Cannabis mit Tabak gemischt wird d.h. die Cannabissucht ist eigentlich nur eine Nikotinabhängigkeit.
    Legalisierung wäre der richtige Schritt.

    • Maxime Musterfrau

      20. Mai 2015 at 14:03

      Da ich Cannabis noch nie probiert habe – und dennoch glücklich lebe – weiß ich natürlich auch nicht, wie es wirkt. Aber es gibt doch Informationsplattformen wie zum Beispiel http://www.drogenberatung-singen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=52&Itemid=57 die dann doch von psychischen Reaktionen sprechen, die ich in der Gesellschaft einfach nicht verbreitet und vor allem legal verbreitet sehen will.
      Noch dazu, wo der Nachweis von Canabiskonsum im Vergleich zum Nachweis von Alkohol ja offenbar viel schwieriger ist.

      -) Intensivierung von Sinneswahrnehmungen, bis hin zu Halluzinationen, d.h. Du siehst Dinge, die nicht da sind, oder nicht so da sind, hörst Geräusche, die die anderen nicht hören
      -> na sehr toll, da fühle ich mich unter Kiffern – denen man es ja sonst nicht unbedingt anmerkt dass sie bekifft sind – direkt wohl.

      -) Gefühl, wahnsinnig zu werden, dass Du Deine Gedanken nicht mehr unter Kontrolle hast
      -> auch spitze. Hoffentlich bin ich mal Beifahrer von jemandem, der kurz vorher (legal) einen Joint geraucht hat.

      Man würde sich einfach enorm viele Probleme einhandeln, wenn man Cannabis legalisiert. Cannabis im Beruf, im Verkehr ect. kann niemand gut heißen. Eine Überprüfung ist aber nur schwer durchführbar….

      Von der Trigger-Wirkung für psychische Erkranungen will ich dabei gar nicht reden. Habe selbst eine Bekannte, die ist jetzt ein psychischer Pflegefall.
      http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2013-12/marihuana-jugendliche-sucht

  6. rief hedy

    12. Oktober 2015 at 04:40

    Kann mir jemand sagen, wie man zu einem wirksamen Schmerzmittel aus CANNABIS kommen kann ? wenn man schon alt ist, (75 Jahre )und ohnehin schon seit ca. mehr als 11 Jahren ein schmerzstillendes Suchtmittel (OPIAT ) einnimmt, welches aber seine Wirkung weitgehend verloren hat.
    Was sollte da noch passieren können? Meine jahrelangen Wirbelsäulen und Nervenschmerzen aber immer höllischer werden, und bereits der ganze Körper schmerzt; das Leben als nicht mehr lebenswert erscheint, und
    man immer wieder von den Schmerzen aus dem Schlaf herausgerissen wird.
    Warum bekommt man in so einem Fall diese Droge NICHT als Medikament verschrieben ?????????????

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