Eugen Freund: „Es ist nicht egal, was in Brüssel passiert“

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Eugen Freund im Interview über die geringe Wahlbeteilung, die Errungenschaften und das schlechte Image der EU.

Eugen Freund isst noch die letzten Bissen seines Croissants. Es ist elf Uhr. Bis jetzt hatte er noch keine freie Minute gefunden, um zu frühstücken. Das ist nicht verwunderlich: der Spitzenkandidat ist das Gesicht der SPÖ – nicht nur auf dem monströsen Plakat auf der Hauptfassade der SPÖ Zentrale. Im Interview erklärt er wieso das Image der EU so schlecht und die Politikverdrossenheit so groß ist. Außerdem gewährt er einen Einblick in seine Doppelrolle, als Journalist und Politiker.

mokant.at: Laut aktueller Umfrage des Market-Instituts wollen nur 47 Prozent der Österreicher zur Wahl gehen – was unternehmen Sie dagegen?
Eugen Freund: Ich möchte einen Diskurs über Europa führen, in dem nicht nur die großen Errungenschaften der europäischen Union, sondern auch die Schwachstellen erwähnt werden. Ich glaube, dass die Menschen sich so ein objektiveres Bild über die europäischen Institutionen verschaffen können. Man muss auf dieses große Friedensprojekt hinweisen, das gerade für die junge Generation selbstverständlich geworden ist. Das aber jetzt in den letzten Wochen, durch den Konflikt in der Ukraine, wieder in Frage gestellt wird. Diesen offenen Diskurs führe ich jetzt durch alle Bundesländer, mit vielen Menschen. Wahnsinnig viele Projekte werden von der EU gefördert – die Menschen wissen oft nichts davon.

mokant.at: Es sitzen unzählige Korrespondenten im europäischen Parlament – warum kommen die relevanten Themen bei den Menschen nicht an?
Eugen Freund: Das schlechte Image der EU hängt natürlich damit zusammen, dass wir in den letzten Jahren nur von der Krise gesprochen haben. Ich habe in meiner Zeit als ZIB-1-Moderator viele Gespräche mit Korrespondenten in Brüssel geführt. Es waren immer nur Gespräche über den Krisengipfel. Krise – EU – Krise. Das war sozusagen ein Begriff. Die Menschen haben sechs Jahre nichts anderes vernommen. Beiträge über Positives, wie die Senkung der Roaming Gebühren, haben keine große Aufmerksamkeit gefunden. Es liegt in der menschlichen Eigenschaft: Wenn ein Flugzeug abstürzt, dann ist es eine Riesengeschichte, wenn es sicher landet, interessiert es niemanden. Trotz der Krise ist die Arbeit weitergegangen, Projekte wurden gefördert. In verschiedenen Bundesländern wurden mir Projekte gezeigt, die von der EU gefördert wurden. Ich bezweifle allerdings, dass das den Bürgern bewusst gemacht worden ist.

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Foto: (c) Georg Marlovics

mokant.at: Wie viel Platz nehmen so lächerliche Themen wie die Gurkenverkrümmungsverordnung im europäischen Parlament wirklich ein?
Eugen Freund: Unserer Ansicht nach nehmen sie zu viel Platz ein. Die Politik auf europäischer Ebene beschäftigt sich mit viel zu kleinen Themen und das wirklich Wichtige wird nicht in Angriff genommen. Es gibt weder eine europäische Energiepolitik, noch genug Maßnahmen gegen den Klimawandel. Die Gefahr wird nicht erkannt. Solche Themen lassen sich nicht von Staat zu Staat regeln. Die einzige Möglichkeit ist eine Regelung in einer gemeinsamen europäischen Linie.

mokant.at: Wenn wir auf das schlechte Image zurückkommen – ist die Medienberichterstattung dafür verantwortlich?
Eugen Freund: Nein. Grundsätzlich – jeder weiß das – wenn man über schlechte Dinge redet, ist die Aufmerksamkeit größer, als wenn man über gute Dinge redet. Es liegt aber vor allem an der Kommunikation. Es gibt immer zwei Seiten. Kommunikation ist nicht nur der Rezipient, sondern auch der Sender.

mokant.at: Die Politik selbst ist also an der allgemeinen Politikverdrossenheit schuld?
Eugen Freund: Ja, natürlich. Aber es sind auch die Umstände schuld. Sprechen wir von der Krise, müssen wir uns fragen wie sie ausgelöst wurde. Es waren die Finanzmärkte; Banken die spekuliert haben. Das ist den Menschen jedoch egal, wenn einmal kein Geld mehr für Investitionen da ist. Ähnlich wie bei der Hypo: Es wird nicht mehr diskutiert wer das Feuer gelegt hat, sondern nur mehr darüber, ob wirklich gut gelöscht wurde.

mokant.at: Hätten Sie in Ihrer Zeit als Journalist auch mehr über Positives als Negatives berichten können?
Eugen Freund: Das Ereignis, das mich am meisten bewegt hat war der Fall der Berliner Mauer. Ich glaube es gab kaum positiveres, worüber man berichten konnte. Die Freude der Menschen war unbeschreiblich. Natürlich hat es nicht nur solche Geschichten gegeben. Es war aber sehr viel Positives dabei.

mokant.at: Und in den letzten Jahren im Bezug auf die EU konkret?
Eugen Freund: Als Moderator ist man weniger dazu in der Lage, die hereinkommenden Geschichten zu steuern. Man ist derjenige der sie einleitet und wieder ausleitet. In der Diskussion ist man nur eine Stimme von vielen. Es ist wie es ist und das ist schade. Die negativen Themen in der Berichterstattung über die EU behalten die Überhand. Als Politiker habe ich viel dazugelernt, habe sehr viel Positives über die EU erfahren, das mir zuvor nicht bewusst war. Wenn ich im Parlament sitze, dann werde ich den Leuten darüber berichten, welche guten Entscheidungen im europäischen Parlament getroffen werden.

mokant.at: Welche positiven Sachen sind das zum Beispiel?
Eugen Freund: Im Konsumentenschutz hat es bereits einen großen Fortschritt gegeben. Auch die Lebensmittelsicherheit zählt zu den wichtigen Themen, die wir dem europäischen Parlament zu verdanken haben. Jetzt können die Menschen bereits auf der Verpackung erkennen, welche Inhaltsstoffe ein Lebensmittel enthält. Dann konnte die Artenvielfalt erhalten werden. Die Menschen müssen sich nicht den Konzernen beugen, die nur ihre Saatgüter auf den Markt bringen wollen. Es besteht Möglichkeit, die eigenen Tomaten, die seit dem 17. Jahrhundert so gewachsen sind, genauso zu erhalten. Unsere Abgeordneten haben in Ausschüssen und Abstimmungen Wesentliches zu all diesen Fortschritten beigetragen.

mokant.at: Warum wird diesen Themen nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt?
Eugen Freund: Die Industrie hat ihre Interessen. Die Menschen bleiben dabei auf der Strecke – das wurde bis jetzt übersehen.

mokant.at: Das wird sich ändern wenn die Sozialdemokraten an der Macht sind?
Eugen Freund: Das ist das, was wir ändern möchten. Natürlich hängt es auch davon ab, wie stark wir im Parlament sein werden. Wir müssen zumindest einmal diese Themen ansprechen und das Bewusstsein der Menschen dafür wecken und verstärken. Und vor allem Sympathisanten für all diese Punkte finden.

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Foto: (c) Georg Marlovics

mokant.at: Was ist Ihnen am wichtigsten im Wahlkampf?
Eugen Freund: Sehe ich mir die Situation in Europa an, dann tut es mir im Herzen weh, dass in vielen südeuropäischen Ländern die Jugendlichen keine Chance mehr haben. Mehr als die Hälfte aller Jugendlichen in Griechenland und Spanien sind ohne Arbeit. Es wird viel zu wenig dagegen unternommen. Die Gefahr besteht auch darin, dass sie den Glauben an die Gesellschaft verlieren und sagen: „Man hat uns im Stich gelassen“. Es ist bewundernswert, wie die Jugendlichen bis jetzt mit ihrem Schicksal zurechtgekommen sind.

mokant.at: Was kann konkret dagegen unternommen werden?
Eugen Freund: Es heißt immer, es gibt kein Geld, wir müssen sparen. Wir sagen geordnete Staatsfinanzen sind wichtig, aber es muss auch investiert werden. In Europa werden tausend Milliarden Euro an Steuern hinterzogen. Und zwar von großen Konzernen. Tausende Milliarden Euro werden nicht dort bezahlt, wo das Geld erwirtschaftet wird. Endlich hat sich die EU durchgerungen den internationalen Datenaustausch in Steuersachen zu beschließen. Nicht zuletzt, weil zwei Staaten – Österreich und Luxemburg – lange Zeit Widerstand geleistet haben. Ein Nachteil ist allerdings, dass der automatische Informationsaustausch nicht im Jahre 2014, sondern erst 2017 in Kraft tritt – weitere drei Jahre für Konzerne um Schlupflöcher zu finden.

mokant.at: Die EU hat als Ganzes oft nicht viel Einfluss. Würde die EU nicht stärker sein, wenn sie mehr zentralisierte Macht hätte?
Eugen Freund: Das Problem liegt derzeit darin, dass die Lobbyisten, die für Konzerne tätig sind, auch gleichzeitig Zugriff auf die konservativen Parteien und Regierungschefs haben. In allen europäischen Institutionen herrscht eine konservative Dominanz und es ist kein Geheimnis, dass die näher bei den Konzernen als bei den Menschen sind. Das wollen wir ändern. Nach den letzten Umfragen gibt es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Konservativen und Sozialdemokraten im europäischen Parlament. Es besteht die Chance, diese wichtige europäische Institution umzudrehen.

mokant.at: Nur 47 Prozent wollen zur Wahl gehen. Ist das nicht schon ein klares Nein gegen die EU?
Eugen Freund: Die Problematik ist, dass insgesamt die Politikverdrossenheit groß ist. Das betrifft nicht nur die EU-Wahl, sondern auch alle anderen Wahlen. Die Menschen verstehen nicht, dass achtzig Prozent der Gesetze, die wir hier in Österreich vollziehen, in Brüssel beschlossen worden sind. Der Einfluss aus Brüssel ist viel stärker, als es die Bevölkerung wahrnimmt. Hier müssen wir das Bewusstsein schärfen. Es ist nicht egal, was in Brüssel passiert. Wenn wir wollen, dass es sozialer in der EU zugeht, dann müssen wir die Konservativen abwählen.

mokant.at: Wird alles besser, wenn die Sozialdemokraten an die Macht kommen?
Eugen Freund: Die Frage ist, wollen wir in dieser Richtung weiterfahren, in der Europa in den letzten Jahren gegangen ist, oder wollen wir einen Kurswechsel. Dieser Kurswechsel kann nur passieren, wenn sich an der Spitze etwas ändert. Niemand darf sich erwarten, dass das von heute auf morgen geht. Ich erkläre das immer mit einem Zug: Er fährt durch Europa und am Bahnhof stehen die Leute. Sie warten darauf mitgenommen zu werden, aber der Zug fährt einfach weiter. Es ist uns wichtig, dass die Menschen sehen, dass Europa neu gestaltet werden kann und muss.

mokant.at: Wie kann das Bewusstsein der Menschen geschärft werden?
Eugen Freund: Das ist auch Aufgabe einer Wahlkampagne. Das ist meine Aufgabe. Vielleicht war das auch ein Mitgrund, warum ich zum Spitzenkandidat gewählt worden bin. Ich habe vierzig Jahre nichts anderes gemacht, als komplexe Dinge auf Einzelheiten herunterzubrechen. Den Menschen zu erklären warum etwas wichtig ist.

mokant.at: Hat Österreich mit seinen achtzehn Abgeordneten im europäischen Parlament überhaupt etwas zu sagen?
Eugen Freund: Ja. Es kommt darauf an, ob man Mitglied der Mehrheitspartei ist. Wir können in der EU etwas erreichen, weil wir einem großen Block angehören. Es ist sinnlos die Stimme irgendwelchen nationalistischen Parteien zu geben, denn sie können in der EU nichts bewegen. Unabhängig davon, dass der Nationalismus sowieso die falsche Antwort auf die Probleme in Europa ist, will sich niemand im europäischen Parlament mit den Nationalisten zusammentun. Wir Sozialdemokraten hingegen finden mit klugen Rezepten Partner, um Europa aus der Krise hinauszuführen.

mokant.at: Was wäre eines dieser klugen Rezepte?
Eugen Freund: Die Finanztransaktionssteuer ist bis jetzt immer noch nicht durchgekommen. Hier gäbe es Geldmengen, die uns helfen würden aus der Sparklemme herauszukommen und wieder zu investieren.

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Foto: (c) Georg Marlovics

mokant.at: Entsprechen Ihre Vorstellungen dem Wahlprogramm der SPÖ?
Eugen Freund: Es ist wie ein kommunizierendes Gefäß. Meine Inhalte fließen in dieses Wahlprogramm ein und umgekehrt.

mokant.at: Wie viel Macht haben Sie innerhalb der SPÖ?
Eugen Freund: Es ist keine Frage der Macht. Wichtig ist, dass ich mit den Vorstellungen der SPÖ leben kann und umgekehrt, die SPÖ mit meinen.

mokant.at: Deshalb sind Sie auch kein SPÖ-Partei Mitglied?
Eugen Freund: Diese Frage hat sich weder für mich, noch für diejenigen gestellt, die mich ausgesucht haben. Das war eigentlich kein Thema.

mokant.at: War das Angebot der SPÖ das einzige?
Eugen Freund: Nein. Ich hatte ein Gespräch mit einer Privatfirma. Das Angebot der SPÖ erschien mir allerdings reizvoller, da ich nicht nur Fragen stellen, sondern auch Antworten liefern kann.

mokant.at: Es ist demnach nicht nur Freizeitbeschäftigung, sondern Sie glauben wirklich etwas zu verändern?
Eugen Freund: Von Freizeit ist überhaupt nicht mehr die Rede. Es ist nur noch Beschäftigung. Aber auch Mitwirken an Problemlösungen.

mokant.at: Armin Wolf hat letztens bei einem Vortrag bei den Journalismustagen unter anderem Folgendes gesagt: „Politik ist ein schwieriger Beruf – ich könnte ihn nicht, andere Journalisten anscheinend auch nicht.“ – Haben Sie sich während Ihrer Tätigkeit als Journalist gedacht „Ich könnte das besser“?
Eugen Freund: Nein. Um einen Beruf zu kennen, muss man ihn wenigstens ein paar Wochen ausüben. Als ich zugesagt habe, hatte ich natürlich noch keine Erfahrung. Ich hatte mir sicher nicht vorgestellt, dass es so schwierig und anstrengend ist. Das Verhältnis zwischen Politik und Journalismus habe ich auch anders eingeschätzt.

mokant.at: Haben Sie damit gerechnet, dass Journalisten sich auf kleine Fehler und Ausrutscher so stürzen werden?
Eugen Freund: Nein, ich habe ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Es gibt mir Hoffnung, dass es doch eine ziemliche Kluft zwischen der veröffentlichten Meinung und der öffentlichen Meinung gibt. All das, was auf Twitter und Facebook diskutiert worden ist und große Debatten ausgelöst hat, passierte in der Stratosphäre. Unten auf der Erde ist das nicht angekommen.

mokant.at: Laut einer Gallup-Umfrage für die Zeitung ÖSTERREICH sagen 49 Prozent, dass Sie unwählbar sind.
Eugen Freund: Nein, das glaube ich gibt es nicht. Diese Umfrage haben wir nirgends gesehen.

mokant.at: Glauben Sie, dass Sie bei den Leuten gut ankommen?
Eugen Freund: Ich lade Sie gerne einmal ein, mit mir nach Oberwart auf den Markt zu gehen, mir dort über die Schulter zu schauen und zu sehen, wie ich mit den Menschen agiere. Das Problem habe ich ganz sicher nicht.

mokant.at: Fühlt sich der typische SPÖ-Wähler durch Sie im europäischen Parlament vertreten?
Eugen Freund: Das wird uns das Wahlergebnis sagen. Der typische SPÖ-Wähler war zumindest auch ein Fernsehzuseher, der mir jahrelang Gefolgschaft geleistet hat. Er war zufrieden mit meiner Leistung als Fernsehmoderator. Ich hoffe dass der typische SPÖ-Wähler auch weiterhin meinen Worten folgen wird.

mokant.at: Leser und Journalisten ärgern sich oft über das Politikergeschwafel. Kann sich ein Politiker überhaupt Offenheit und Aufrichtigkeit leisten?
Eugen Freund: Das können Sie besser beurteilen als ich. Sie können sagen, nach 25 Minuten habe ich noch immer nur Politikergeschwafel gehört. Natürlich sage ich Sätze, die genauso im SPÖ-Wahlprogramm zu finden sind. Diese sind aber auch meine Ideen, von mir selbst formuliert. Ich glaube nicht, dass ich die typische Politiksprache schon übernommen habe. Ich versuche noch immer der zu sein, der ich war. Wie gut das gelingt, dass müssen die anderen beurteilen.

Titelbild: (c) Georg Marlovics

Passend dazu:
Interviews zur EU-Wahl mit den Spitzenkandidaten der ÖVP, Grünen, NEOS, BZÖ, REKOS sowie dem Wahlbündnis Europa anders

Klara Kostal ist als Redakteurin für mokant.at tätig. Kontakt: klara.kostal[at]mokant.at

3 Comments

  1. mp

    15. April 2014 at 12:00

    „Das schlechte Image der EU hängt natürlich damit zusammen, dass wir in den letzten Jahren nur von der Krise gesprochen haben.“
    Blödsinn, das Image war vorher schon schlecht.

  2. EU kritiker

    15. April 2014 at 12:06

    Es ist sicher so, dass leider nur über die schlechten Dinge berichtet wird. Aber wenn er das Beispiel mit den Flugzeugen bringt – man kann ja nicht über jedes berichten, dass gut gelandet ist. Natürlich müssen Probleme und SChwachstellen aufgezeigt werden. Und es ist nunmal leider so, dass die EU auch viel Blödsinn macht. Etwa die erwähnt Gurkekrümmung und auch sonstigen Schwachsinn, wo man sich denkt – gibt es echt keine Probleme auf dieser Welt?! Aber auch bei ernsten Themen fährt die EU einen teilweise bedenklicken kurs – in sachen Gen-Gemüse und so weiter.

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