10. März 2011 | Musik

Äcker die die Welt bedeuten

mokant.at > foto: georg marlovics
Auch heuer gilt: Altbewährtes trifft auf jung und erfolgreich

Das größte Rock- und Metalfestival Österreichs geht in die siebte Runde

 

Datumsgleich mit der letztjährigen Ausgabe, findet das Novarock Festival auch diesmal vom 11. bis zum 13. Juni statt. Im Sommer werden sich in Nickelsdorf somit wieder etablierte Bands und Geheimtipps die Klinke in die Hand geben bis der Staub vor den Bühnen aufgeht. Große Namen zieren auch heuer nicht nur die Headliner-Slots, bereits jetzt kann sich das Line-Up im europäischen Vergleich durchaus sehen lassen. Besonders springt dabei ins Auge, dass die Veranstalter auf zahlreiche Klassiker der jüngeren Musikgeschichte setzen. Auch mokant.at wird für dich vor Ort sein und von der diesjährigen Festivalausgabe berichten.


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Moderne Klassiker vs. Alte Haudegen
Mit System Of A Down, Linkin Park, KoRn und der noch jungen Cavalera Conspiracy bringen die Veranstalter eine populäre Auswahl des Who is Who von Musikern auf die Bühne, deren frühe Musik zumindest periodenweise unter dem schwammigen Begriff „Nu Metal“ angesiedelt wurde. Es wird sich somit zeigen, ob das Genre auch im neuen Jahrtausend noch zu überzeugen weiß. Zusätzlich finden sich mit Bands wie Boysetsfire und Guano Apes, neben System Of A Down, auch einige jüngst zurückgekehrte und gefragte Größen auf dem Billing. Neben der Verpflichtung von Volbeat aus Dänemark gibt es eine weitere Überraschung für geneigte Rockfans: Die nach nur zwei Alben bereits zur Legende aufgestiegenen Australier Wolfmother, werden nach dem letztjährigen Absagen ihres Auftrittes nun doch noch die Novarock-Bühnen bespielen.

 

Dem gegenüber steht das Sakrosankt der Metal, Punk und Hardcoreszene das in erster Linie von Iron Maiden und Motörhead, den nicht totzukriegenden Zugpferden aus England, angeführt wird. Genrespezifisch finden sich weitere Größen wie In Flames, Sick Of It All und den inzwischen umstrukturierten Sublime (with Rome) auf dem dichten Zeitplan.

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Nischen und Partybands
Obwohl der Begriff „Emo“ und Artverwandtes inzwischen beinahe schon zum Schimpfwort verkommen ist und flächendeckend durch weniger belastete Begriffe wie „Post-Hardcore“, „Metalcore“ und „Alternative Rock“ ersetzt wurde, wird es auch etablierte Bands aus dieser Nische der Rockmusik zu sehen geben. Silverstein, Escape the Fate und Alesana sind nur einige Vertreter die sich im Zuge dessen seit den 2000ern einen Namen gemacht haben. Neben den nächtlichen DJs im Partyzelt, darf auch vor der Bühne das Tanzbein geschwungen werden. Flogging Molly, eine der erfolgreichsten Folk-Punk-Bands der Stunde, werden neben der poppigen Drum'n'Bass Formation Pendulum wohl einen willkommenen Kontrapunkt im Moshpit setzen. Für ein amüsantes Intermezzo zu später Stunde werden Otto Waalkes und seinen Friesenjungs zuständig sein.

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Rege Vorbereitungen - große Erwartungen
Es kann somit angenommen werden, dass auch in diesem Jahr der Andrang und Durst der Besucher groß sein wird. Das Novarock hat die meisten Kinderkrankheiten bereits hinter sich gelassen - demenstprechend hoch sind die Erwartungen des Publikums. Am interessantesten werden neben den einzelnen Bands wie jedes Jahr wohl die Besucher selbst sein - mit all ihren Ideen und Marotten. Neben dem Wetter und den Sanitäranlagen versteht sich. Davon hängt jährlich ebenfalls ein Großteil der Stimmung am Gelände ab.

 

 


Tickets 122 Euro,
zuzüglich Vorverkaufsgebühr
Parken und Campen inklusive

 

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