26. September 2012 | Meinung

Editorial vom 25. September 2012

 
mokant.at > foto: alexandra gritsevskaja
Alexandra Gritsevskaja ist stellvertretende Chefredakteurin

Liebe Leserin!

Lieber Leser!

 

Nach ihrem Besuch bei Erotik-Masseurin Eva, geht Manuela Griessbach diese Woche das nächste pulsierende Thema an – die „Fußfessel“. Hierbei handelt es nicht etwa, wie vielleicht vermutet, um das Ausleben der Fantasien aus dem übermäßig gehypten Buch „Fifty Shades of Grey“, sondern um den umstrittenen „elektronisch überwachten Hausarrest“ von Straftätern.

 

Die Fußfessel ist ins Gerede gekommen, nachdem in mehreren Fällen Sexualstraftäter nicht hinter Gittern kamen, sondern ihre Strafen daheim absitzen durften. Angela Kreilinger, die selbst zum Missbrauchsopfer wurde und mittlerweile eine Selbsthilfegruppe leitet, steht der Fußfessel kritisch gegenüber und meint: „Es gibt Pädokriminelle, die immer wieder rückfällig werden, und solange nicht ein Gutachten das Gegenteil bestätigt, sollte so ein Täter unter Kontrolle bleiben.“

 

Im Interview erzählt Kreilinger über die Schwierigkeiten, mit denen Opfer sexueller Gewalt konfrontiert sind. Sie spricht über die Heimskandale der letzten Jahre, weibliche Sexualstraftäter, und welche Rolle der Kapitalismus bei all dem spielt.

 

Der Sommer geht zu Ende. Somit sagen wir Adieu zum Sommerloch, und widmen uns nächste Woche einem neuen Schwerpunkt. Ganz nach dem Motto „If your product was any good, you wouldn‘t need sex to sell it“ wenden wir uns von erotischen Themen ab und der Technik zu – und allem, was im entfernten Sinne mit Nerds zusammenhängt: technische Studiengänge, Comics und allerlei Kuriositäten.

 

Wir lesen uns!

 

Alexandra Gritsevskaja

Stellvertretende Chefredakteurin

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