14. Februar 2011 | Kultur

Liebe auf Zelluloid

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„Dirty Dancing“: Ein absoluter Klassiker unter den Liebesfilmen

Die besten Liebesfilme, passend zum Valentinstag. Nicht nur für Verliebte

 

Heute ist Valentinstag. Und wie könnte man den Tag der Liebenden idealerweise verbringen? Richtig, mit Liebesfilmen, die so richtig ans Herz gehen. Die mokant-Redation hat im Gedächtnis gekramt, um die besten Schnulzenfilme aller Zeiten zusammenzutragen.

 

Ein Klassiker, den kein Liebespaar auslassen sollte, ist „Dirty Dancing“. Das Drama aus dem Jahr 1987 handelt von der Liebe zwischen der 17-jährigen Baby Houseman (Jennifer Grey) und dem Tanzlehrer Johnny (Patrick Swayze). Beim Mambotanzen im Sommercamp kommen sich die beiden trotz der Einwände von Babys prüden Eltern näher. Eine weitere bedeutende Romanze aus den Achtzigern ist „Harry und Sally“. Die College-Absolventen Harry Burns (Billy Crystal) und Sally Albright (Meg Ryan) scheitern mit ihren Beziehungen und begegnen sich wieder. Die weibliche Hauptrolle der Journalistin Annie besetzt Meg Ryan auch in „Schlaflos in Seattle“, der 1993 in die Kinos kam. Jonah bringt seinen verwitweten Vater Sam (Tom Hanks) dazu, in einer Radiosendung von seiner schlaflosen Einsamkeit zu erzählen.

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Kugelhagel und Kokain
Ein weitaus älterer Klassiker ist „Vom Winde verweht“ aus dem Jahr 1939. Südstaatenschönheit Scarlett O'Hara (Vivien Leigh) schwärmt für Ashley Wilkes (Leslie Howard), der allerdings seine Cousine heiratet. Daraufhin gerät sie in eine ungewollte Heirat mit Rhett Butler (Clark Gable) und der Bürgerkrieg zieht über das Land. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans lockte bis heute mehr als 500 Millionen Seher ins Kino und konnte zehn Oscars einheimsen. Mit Ein weiterer Klassiker ist „Casablanca“, der 1942 erschien. Im besetzten Frankreich treffen sich in einer Spielhölle Flüchtlinge, um ins „freie“ Casablanca aufzubrechen. Rick (Humphrey Bogart) ist einer von ihnen. Eines Tages trifft er seine ehemals Geliebte Ilsa (Ingrid Bergman) mit ihrem Mann, einem Widerstandskämpfer, wieder. Rick steht vor der Entscheidung, den beiden zu helfen oder Ilsa zurückzugewinnen.


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Traum vom besseren Leben
1962 kommt „Frühstück bei Tiffany“ ins Kino. Holly Golightly (Audrey Hepburn) will einen reichen Mann heiraten – bis sie den richtigen findet, muss sie viele Frösche küssen und geht jeden Abend mit einem anderen aus. Sie lebt in einer armseligen Wohnung in New York. Holly kommt schließlich ihrem Nachbarn, dem Schriftsteller Paul Varjak (George Peppard) näher. Vom besseren Leben träumt auch Betty (Béatrice Dall) in „Betty Blue: 37,2 Grad am Morgen“ (1986). Sie trifft den Arbeiter Zorg (Jean Hugues Anglade), der in einem Strandhaus lebt und beide werden ein Paar. Betty findet heraus, dass ihr Freund Talent zum Schreiben hat und will ihn groß herausbringen. Die junge Frau zeigt allerdings zunehmend unkontrollierte Züge und steuert auf einen Nervenzusammenbruch zu.


Auch die Neunziger boten Stoff zum Schmachten. Zu Beginn des Jahrzehnts kam die Romanze „Pretty Woman“ in die Kinos. Geschäftsmann Edward Lewis (Richard Gere) nimmt sich die Prostituierte Vivian (Julia Roberts) mit auf sein Hotelzimmer. Was als Geschäft beginnt, entwickelt sich zur großen Liebe.

 

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Kurzes Glück
Ebenso zum Klassiker avanciert ist die Romanze „Titanic“, die 1997 in die Kinos kam. Die Liebesgeschichte rund um Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) und Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet) lockte allein in den USA mehr als 130 Millionen Zuschauer in die Kinos. Rose ist vom Snob-Leben angeödet und will sich umbringen, der Arbeiter Jack hält sie jedoch zurück. Kaum beginnt die Liebe vorsichtig zu gedeihen, sinkt der „unsinkbare“ Luxusdampfer. „Titanic“ spielte beinahe zwei Milliarden US-Dollar ein und wurde erst im vergangenen Jahr von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ als erfolgreichster Film aller Zeiten abgelöst.

Kurzes Glück ist auch Farmersfrau Francesca (Meryl Streep) und dem Fotografen Robert Kincaid (Clint Eastwood) in „Die Brücken am Fluss“ (1995) beschieden. Robert ist auf der Durchreise, er und Francesca verlieben sich. Die Romanze dauert allerdings nur vier Tage ... Eine kurze Begegnung haben auch der amerikanische Tourist Jesse (Ethan Hawke) und die französische Studentin Celine (Julie Delpy). In „Before Sunrise“ (1995) treffen sie sich im Zug von Budapest nach Paris und beschließen spontan, einen Tag miteinander in Wien zu verbringen. Sie beginnen sich über ihre Weltanschauungen, Leben und Hoffnungen zu unterhalten und kommen sich näher. Mit weniger Feingefühl geht die Teeniekomödie „Eine wie keine“ (1999) das Thema Zweisamkeit an. Zach (Freddie Prinze Junior) ist der Star an seiner High School. Aufgrund einer Wette soll er das hässliche Entlein Laney (Rachael Leigh Cook) zur Ballkönigin machen. Nach einer Weile blicken die beiden hinter die jeweilige Fassade des anderen und finden zueinander.

 

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Liebe im neuen Jahrtausend
Auch in den Nuller-Jahren thematisieren Regisseure die Liebe in zahllosen Filmen. Die Bridget-Jones-Verfilmungen aus den Jahren 2001 und 2004 erzählen von einer Frau in ihren Dreißigerin, die bisher nicht viel Glück mit Männern hatte. Ihr Liebesleben scheint Fortschritte zu machen, als sie sich ihren Chef Daniel Cleaver (Hugh Grant) verliebt, der es als Frauenheld mit der Treue allerdings nicht so genau nimmt. Vielleicht ist da der Bekannte ihrer Eltern, Rechtsanwalt Mark Darcy (Colin Firth) doch eher der Richtige ...

Ein weiterer Film, der zu Beginn der Nullerjahre (2001) in die Kinos kam, ist „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Amélie Poulain (Audrey Tautou) arbeitet als Kellnerin in einem Café und versucht, die Menschen aus ihrem Umfeld mit kleinen Gesten glücklich zu machen. Das Glück, das sie anderen schenken will, findet sie schließlich auch privat. Entschlussfreudiger als Amélie, ist Clementine (Kate Winslet) in „Vergiss mein nicht“ (2004). Nachdem der zurückhaltende Joel Barish (Jim Carrey) und sie sich in einem Zug treffen, werden sie rasch ein Paar. Die Beziehung scheitert an den unterschiedlichen Temperamenten der beiden und Clementine beschließt, die Erinnerung an die Beziehung durch eine Behandlung, die die Lacuna Corporation anbietet, löschen zu lassen. Als er sich dem gleichen Verfahren unterzieht, wird ihm bewusst, dass er sie immer noch liebt. Geliebt wird auch in „Tatsächlich Liebe“ (2003), allerdings nur selten mit glücklichem Ausgang. Ein verlassener Autor (Colin Firth) verliebt sich in seine Hausangestellte, Juliet (Keira Knightley) ist in den besten Freund ihres Gatten verliebt, Sarah (Laura Linney) liebt ihren Kollegen Karl und der Prime Minister (Hugh Grant) schließlich ist in seine Angestellte Natalie verliebt. Ein ähnlich hohes Staraufgebot weist „Valentinstag“ auf, der im vergangenen Jahr in die Kinos lockte. Auch hier werden viele Parallelgeschichten zu einem Film verwoben, der sich um den Valentinstag in Los Angeles dreht.

„Juno“ (2007) erzählt schließlich von einem 16-jährigen Mädchen, das beim ersten Mal schwanger wird und das Kind zur Adoption freigeben will. Das wohlhabende Pärchen Mark (Jason Bateman) und Vanessa (Jennifer Garner) sollen den Nachwuchs großziehen. Juno merkt schließlich, dass sie Paulie liebt. Eine Boy-meets-Girl-Geschichte scheint zunächst auch „(500) Days of Summer“ (2009) zu sein. Tom (Joseph Gordon-Levitt) trifft Summer (Zooey Deschanel), in die er sich verliebt. Während die Durchschnittsromanze nach der Hochzeit der Hauptdarsteller abblendet, wird die Liebe, wie der Titel bereits ankündigt, in diesem Fall nicht halten …

 

Mag die Auswahl an Filmen das Rätsel der Liebe auch nicht vollständig klären, so lässt sich sicher die eine oder andere Erkenntnis aus den Geschichten ziehen.

 

Fotos: filmstarts.de
Coverbild: filmstarts.de, outnow.ch

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