Editorial vom 03. Februar 2011
Liebe Leserin,
lieber Leser!
Was haben Karl-Heinz Grasser und mokant.at gemeinsam? Richtig. Wir wissen, was es bedeutet, in diesem Land zu schön, zu jung und zu intelligent zu sein. Was uns aber unterscheidet, ist, dass wir kein Drei-Millionen-Euro-Konto in Liechtenstein haben. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.
Bis dahin konzentrieren wir uns auf das, was wir können – auf Journalismus, abseits vom Mainstream. Über den Tierrechtsprozess nach dem Paragraphen 278a wird ja derzeit so einiges berichtet. Aber wie sieht es eigentlich in einem der Angeklagten aus? Wie nimmt er den Prozess wahr, was hält er von den Vorwürfen und wie verkraften seine Angehörige die Geschehnisse? Chris Moser ist einer der dreizehn angeklagten Tierrechts-Aktivisten. mokant.at erzählt er im exklusiven Interview, warum er trotz fehlender Straftaten vor Gericht sitzt. Und warum er denkt, dass in diesem Prozess „Vernunft und Logik“ keine Rolle spielen.
Auch über den Ball des Korporations-Rings und dem einhergehenden Demonstrationsverbot wurde so einiges berichtet. Aber was steckt hinter dem Weltbild der Burschenschafter? Hans-Georg Eilenberger und Sofia Khomenko gehen der Frage nach, die Antwort erfährst du am Dienstag auf mokant.at.
Natürlich geben wir dir auch diese Woche kulturelle Empfehlungen und Warnungen. Unsere Kolumne „KopfhörerInnen“ berät dich etwa wöchentlich in musikalischen Angelegenheiten, das „Aufgeblättert“ in literarischen. Und Alexandra Metz wird dir diese Woche erzählen, ob das neue Alfred Dorfer-Programm „bisjetzt“ – genauso wie mokant.at – einen Besuch wert ist.
Wir lesen uns,
Julia Staller
Stv. Chefredakteurin





















































