Editorial vom 5. Oktober 2010
Liebe Leserin!
Lieber Leser!
Das folgende Gespräch zwischen den Wien-Wahl-Spitzenkandidaten der FPÖ,
H. C. Strache, und der Grünen, Maria Vassilakou, ist frei erfunden. Die
aus dem Zusammenhang gerissenen Zitate stammen aus den dieswöchigen
mokant.at-Interviews mit Strache und Vassilakou.
H.C. Strache: Sie brauchen keine Angst haben, ich beiße nicht. (lacht)
Maria Vassilakou: Das ist eine billige Ausrede für Untätigkeit.
H.C. Strache: Bei Asterix und Obelix fliegen Hinkelsteine, da werden die Römer als Spinner bezeichnet!
Maria Vassilakou: Das ist etwas, wo ich mir von jeder anständigen Politik erwarten würde, sich entschieden abzugrenzen.
H.C. Strache: Nein, aber ich kann nichts dafür, dass ich jünger,
sportlicher und dynamischer bin. Wir sind auch viel lustiger als ein
Haderer. Die Grünen sind spaßbefreit.
Maria Vassilakou: Wir erholen uns zunehmend.
H.C. Strache: Ich halte in einer Demokratie prinzipiell alles für möglich.
Maria Vassilakou: Wir haben in Wien ein Budget von elf Milliarden Euro, es ist also eine Frage der Prioritätensetzung.
H.C. Strache: Gut, dass Sie das ansprechen. Ich habe mich
vorbereitet, habe im März vergangenen Jahres begonnen, eine
hunderttägige basische Entgiftung zu machen, die ich einmal im Jahr
mache, wo ich mich ausschließlich basisch ernähre, jeden Tag zwei Liter
Entgiftungstee trinke, zwei Liter naturtrüben Apfelsaft mit
Leitungswasser und ein Glas Rotwein … (10 Minuten später) Ich habe wieder bis zu zwölf Kilo abgenommen, heute ist mein Optimalgewicht 82 Kilo bei einer Größe von 1,86m …
Maria Vassilakou: Es wundert mich, dass die ÖVP das nicht tut.
Die SPÖ hat heuer hundert Millionen Euro für Lobhudel-Kampagnen
rausgeworfen, Geld, das man für andere Dinge verwenden kann.
H.C. Strache: Naja, dann würden sie mich kopieren. Wir haben mit Sexualität kein Problem.
Maria Vassilakou: Das hat damit nichts zu tun. Aber andererseits brachte das auch eine Klärung und das alles ist jetzt bereinigt.
mokant.at: Fein. Auf mokant.at klären wir noch vieles mehr! Etwa
wie unsere LeserInnen Leichen entsorgen würden, warum die Tatort-Serie
so erfolgreich ist und was die Parteien wirklich von der derzeitigen
Bildungspolitik halten.
Wir lesen uns!
Julia Staller
Stv. Chefredakteurin





















































