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Carmen Feichtinger
Die kinky Popkultur-Kolumne
mit Carmen Feichtinger
Eine reflektierte, rauschende Rundschau könnte es werden! Ein narrativer Sprudel in dem Gedankensplitter und eigene Erfahrungen prickelnde und zischende Perlen von Geschichten aufsteigen lassen. Oftmals aus der Ich-Perspektive, die ganz bewusst gewählt ist. Weil ich keine Lust habe, Objektivität vorzugaukeln, wo es diese sowieso nicht geben kann. Anstatt das allwissende Pop-Orakel zu mimen, speist sich dieses popkulturelle Puzzle aus Teilchen, die ihre Situiertheit und Fragmentiertheit nicht bestreiten und gerade deshalb helfen können Entstehungsprozesse zu verdeutlichen und zu verstehen. Vielleicht wird es dadurch ehrlicher, aber auch system- und selbstkritischer als sonst?
Als Schwimmflügel dient der Mut - um aus Wissen schließlich Handlung
und Fähigkeit zu formen. Das Private ist politisch, you know? Übrigens,
„Beats and Places“, so heißt das Album von „Public Enemy“ aus 2006.
Stichwort: „Hell no, we ain't allright!“
Da Places und Beats nix ohne die Menschen wären, ja erst durch die
menschliche Vorstellungskraft hervorgebracht und gestaltet werden,
drängt sich die Frage auf, was die Menschen, wo, wie, warum, aktuell so
treiben und kreativ wachsen lassen. Außerdem: postmoderner Pop-Diskurs
– was ist das?
Um all das, anderes und noch mehr anzureißen bin ich gerne für euch
unterwegs - suboptimal angepasst, umtriebig, charmant provokant, im
Austausch stehend. Anschließend am Schreibtisch sitzend, von Wien aus
schreibend, in die Weiten des WorldWideWeb gestellt. An der
Schnittstelle von Alltag, Kunst, Leben, Unterhaltung und politischem
Handeln schreibt sich so vielleicht eine neue Perspektive auf die
Popkultur! Zwischen Lebenslust, feministischem Drive, mixed emotions
und Weltschmerz. Angefeuert von emanzipatorischem Veränderungswillen.
Mit Nachdruck. Any questions?
Wenn ja, mir ganz schnell schreiben, sozusagen direkt am Experiment
teilhaben und sich auf eine Antwort in der offiziellen ersten
„people:beats:places“-Ausgabe nächste Woche freuen! Bis dahin - viel
Phantasie und viel Liebes!





















































