Archiv
Lieber Leser!
Liebe Leserin!
Werbeplakate sind aus dem Stadtbild längst nicht mehr wegzudenken. Mehr
oder weniger originelle Plakate machen es besonders in Wahlkampfzeiten
schwierig, sie zu ignorieren. Werbung schafft es immer öfter, die
Gemüter zu erhitzen: Sei es das Plakat einer Bierfirma, das als
sexistisch kritisiert wird, oder die neusten Reime von H.C. Strache,
über die gesprochen wird – Werbung fällt auf und regt zu Diskussionen
an.
Das war nicht immer so, wie Julia Staller in ihrem Artikel über die Werbebranche
zu berichten weiß: in den sechziger Jahren fand eine kreative
Revolution statt, im Zuge derer die Werbung sich nachhaltig veränderte.
Eine Zeit, in der auch die Fernsehserie „Mad Men“ spielt. Zum dritten
Mal hat die Serie nun bereits den Emmy für die Beste Drama-Serie
gewonnen. Was sich sonst noch tut in der Welt des Fernsehens , hat Stefan Hohenwarter recherchiert.
Wem Fernsehen zu eintönig ist und aufgrund der momentanen Wetterlage im
Freibad zu kalt ist, kann dieser Tage eine Ausstellung der besonderen
Art besuchen: Die Werke Frida Kahlos sind derzeit in Wien ausgestellt.
Kultur-Redakteurin Jelena Vasiljevic hat sich mit der außergewöhnlichen
Künstlerin beschäftigt. Werbeplakate in der ganzen Stadt kündigen
dieses Kulturereignis an.
Doch nicht nur Plakatwände im öffentlichen Raum, sondern auch das
Internet wissen vor allem die politischen Parteien für sich zu nutzen,
wie Christian Strobl herausgefunden hat. Der Wahlkampf geht online in
eine nächste Runde. Zustimmung von Jungwählern erhofft sich die SPÖ
durch die Einführung der Nacht-U-Bahn. Doch bringt die überhaupt etwas?
Alexandra Metz hat Jugendliche nach ihrer Meinung gefragt.
Welche originellen oder geschmacklosen Plakate und Spots (nicht nur im
Wahlkampf) noch auf uns zukommen, bleibt abzuwarten. Für Abwechslung
ist jedenfalls sowohl in der Werbung als auch bei mokant.at gesorgt.
Wir lesen uns!
Michaela Wein
Chefredakteurin





















































