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Michaela Wein ist Chefredakteurin von mokant.at und Leiterin der Ressorts Musik und Kultur

Lieber Leser!

Liebe Leserin!

In dieser Jahreszeit ist bekanntermaßen des Öfteren von einem „Sommerloch“ die Rede, medial gesehen. Eine nachrichtenarme Zeit quasi, in der normalerweise unwichtig erscheinende Meldungen und Neuigkeiten ihren Weg in die Medien finden. Und weil die heimischen Politiker momentan eher an ihren Urlaub denken, die Aids-Konferenz vorbei ist und Journalisten bei den herrschenden Temperaturen derzeit nur wenig Zeit im Bad verbringen, finden auch seltsam anmutende Aussendungen und Mails in den Redaktionen Beachtung.

„Achtung, Sie sind ein Opfer“ und „Österreichs Jugendliche rocken wieder mit Gott“ sind aber auch verdammt gute Titel, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das unangefochtene Highlight an Aussendungen soll dir an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten werden:
„Das heilige Kohelet Kwartal. Ein Wurstkranz und ein BIMBAM“, heißt es da.
Aufmerksamkeit erregen Check. Für Verwirrung sorgen Check.

„Ein heiliger BIMBAM ergibt das andere Tanzboden-KAWUMM-BUMM, und dann wieder retour … Hochverehrte Damen & Herren, in manchen Nächten muss sich die koheletische Mutterzelle sogar schon zweiteilen, um dem straff getrimmten Terminplan (Weltherrschaft!) überhaupt noch befriedigend ausführen zu können.“ Aha!

Um dich zu beruhigen: ganz so verwirrend geht es auf mokant.at nicht zu. Und auch vom Sommerloch wirst du nichts merken. Niemand geringeren als Turbostaat hat Julia Staller für diese Ausgabe interviewt. Das Erfolgsrezept der Band? „Am Arsch die Tür zumachen“.

Ganz und gar nicht verschlossen geben sich Guadalajara im Gespräch mit Daniela Wolf: sie plauderten mit ihr über die Neubesetzung der Band und ihre Zukunftspläne. Das Musikressort startet außerdem in dieser Woche mit einer Kolumne. Carmen Feichtinger wird zweiwöchentlich über Popmusik und Popkultur schreiben.

Kunst am eigenen Leib haben die Models des Bodypainting-Festivals erfahren, von dem Alexandra Gritsevskaja berichtet. Während dort die Hitze den Beteiligten noch zu schaffen gemacht hat, hofft Kollegin Alexandra Metz inzwischen auf die Rückkehr des Sommers, damit das bunte Sommerkino-Angebot wieder genutzt werden kann.

„In diesem Sinne vier mal Wuff und dann noch Knicks.“

Michaela Wein
Chefredakteurin

 


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