Archiv
Lieber Leser!
Liebe Leserin!
In dieser Jahreszeit ist bekanntermaßen des Öfteren von einem
„Sommerloch“ die Rede, medial gesehen. Eine nachrichtenarme Zeit quasi,
in der normalerweise unwichtig erscheinende Meldungen und Neuigkeiten
ihren Weg in die Medien finden. Und weil die heimischen Politiker
momentan eher an ihren Urlaub denken, die Aids-Konferenz vorbei ist und
Journalisten bei den herrschenden Temperaturen derzeit nur wenig Zeit
im Bad verbringen, finden auch seltsam anmutende Aussendungen und Mails
in den Redaktionen Beachtung.
„Achtung, Sie sind ein Opfer“ und „Österreichs Jugendliche rocken
wieder mit Gott“ sind aber auch verdammt gute Titel, um Aufmerksamkeit
zu erregen. Das unangefochtene Highlight an Aussendungen soll dir an
dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten werden:
„Das heilige Kohelet Kwartal. Ein Wurstkranz und ein BIMBAM“, heißt es da.
Aufmerksamkeit erregen
– Check. Für Verwirrung sorgen
– Check.
„Ein heiliger BIMBAM ergibt das andere Tanzboden-KAWUMM-BUMM, und dann
wieder retour … Hochverehrte Damen & Herren, in manchen Nächten
muss sich die koheletische Mutterzelle sogar schon zweiteilen, um dem
straff getrimmten Terminplan (Weltherrschaft!) überhaupt noch
befriedigend ausführen zu können.“ Aha!
Um dich zu beruhigen: ganz so verwirrend geht es auf mokant.at nicht
zu. Und auch vom Sommerloch wirst du nichts merken. Niemand geringeren
als Turbostaat hat Julia Staller für diese Ausgabe interviewt. Das Erfolgsrezept der Band? „Am Arsch die Tür zumachen“.
Ganz und gar nicht verschlossen geben sich Guadalajara im Gespräch mit
Daniela Wolf: sie plauderten mit ihr über die Neubesetzung der Band und
ihre Zukunftspläne. Das Musikressort startet außerdem in dieser Woche
mit einer Kolumne. Carmen Feichtinger wird zweiwöchentlich über
Popmusik und Popkultur schreiben.
Kunst am eigenen Leib haben die Models des Bodypainting-Festivals
erfahren, von dem Alexandra Gritsevskaja berichtet. Während dort die
Hitze den Beteiligten noch zu schaffen gemacht hat, hofft Kollegin
Alexandra Metz inzwischen auf die Rückkehr des Sommers, damit das bunte
Sommerkino-Angebot wieder genutzt werden kann.
„In diesem Sinne vier mal Wuff und dann noch Knicks.“
Michaela Wein
Chefredakteurin





















































