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Nicht nur Keith Haring engagierte sich im Kampf gegen HIV und Aids

HIV und Aids sind zu gängigen Themen in Kunst und Kultur geworden. Ein Überblick

 

Die Welt-Aids-Konferenz in Wien ist am Freitag zu Ende gegangen. Zahlreiche Prominente zeigten sich dieser Tage solidarisch im Kampf gegen HIV und Aids, am Life Ball gab man sich schrill (un-)bekleidet und bei „Kiss@Belvedere“ wurde wild geknutscht. Die rote Schleife wurde zum notwendigen Accessoire an jedem Kleidungsstück. In Kunst und Kultur wird Aids ebenfalls thematisiert. Weltweit engagieren sich Stars und Sternchen im Kampf um Solidarität und Prävention von HIV, Filme und Kunst verschließen sich der Thematik nicht mehr.

 

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Oscarträchtiges Thema
So handelt zum Beispiel der Abräumer der vergangenen Oscar-Verleihung, „Precious“, unter anderem von HIV: Die übergewichtige, schwarze Hauptdarstellerin ist mit dem Virus infiziert. Das Drama „Kids“ aus dem Jahr 1995, in dem Jugendliche mit dem Thema HIV konfrontiert werden, oder Detlev Bucks „Same same but different“ (2009) beschäftigen sich zwar ebenfalls mit dem Virus, der berühmteste Film zu dem Thema ist jedoch „Philadelphia“. Tom Hanks verliert darin aufgrund seiner Krankheit seinen Job und verklagt in der Folge seinen Arbeitgeber. Hanks heimste dafür 1994 den Oscar als bester Hauptdarsteller ein, auch wenn seine Rolle als mit HIV-infizierter Homosexueller einigen Kritikern zu klischeehaft war.

 

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Prominente Opfer
Eines der prominentesten Opfer des HI-Virus ist Queen-Sänger Freddie Mercury. Kaum ein Event, an dem sein Name nicht fällt, kein Song von ihm gespielt wird, auch wenn er bis kurz vor seinem Tod die Erkrankung leugnete. Weit offener ging der Künstler Keith Haring mit dem Thema um: Aktiv setzte er sich bei zahlreichen Kampagnen und Aktionen für die Aids-Prävention ein und thematisierte HIV in seinen Werken, bis er 1990 an den Folgen der Aidserkrankung starb.

Die prominente Unterstützung im Kampf gegen Aids wurde nicht erst durch Bill Clintons Wien-Besuch vergangene Woche deutlich. Bereits 2001 nahmen namhafte Musiker wie Britney Spears, Jennifer Lopez und Usher an dem Projekt „Artists against AIDS worldwide“ teil, um mittels Single-Veröffentlichung Spenden zu sammeln und gemeinsam für die Aids-Prävention einzutreten. Marvin Gayes Klassiker „What's going on“ wurde in diversen Fassungen auf dem gleichnamigen Album veröffentlicht. Produziert wurde der Track von U2-Mastermind Bono.

Auch wenn die Aidskonferenz in Wien vorbei ist – der Einsatz um Akzeptanz und Prävention geht weiter: Im November werden in Berlin bei der Gala „Künstler gegen Aids“ zahlreiche Musiker wie Culcha Candela und Jennifer Rush auftreten, um potenzielle Spender zu mobilisieren.


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