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mokant.at montage > foto: peter unterthurner
Stefan Hohenwarter ist Chefredakteur und Politik-Ressortleiter von mokant.at

Liebe Leserin!
Lieber Leser!

 

Überwachung im Internet ist gar nicht so schlimm, wenn man auf der anderen Seite der Kamera sitzt. So weiß ich dank unseres Statistik-Tools zum Beispiel genau, wonach du gegoogelt hast, bevor du auf unsere Seite gelotst wurdest, liebe Leserin, lieber Leser. Allerdings: „Heiße Lesben“ hamma nicht. Aber ich werde rausfinden, welcher alte Artikel von CHiLLi.cc das ist, den Google da ausspuckt. Ein bisschen, ähm, interessieren würde mich das jetzt nämlich schon. Und wenn bald alle CHiLLi.cc-Artikel in unserem Archiv sind, wird das gnadenlos ausgeforscht.

Eine Freude ist mir aber zum Beispiel, dass sich Freundschaftsbänder immer noch so großer Beliebtheit erfreuen – gar nicht wenige landen auf der Google-Suche danach bei Julia Stallers Anti-Freizeit-Tipp dazu. Nach einer einmonatigen kreativen Schaffenspause kommt noch diese Woche ein neuer Anti-Freizeit-Tipp. Ihr dürft gespannt sein.

Spannung anderer Art versprach das „Festival for Fashion and Photography“ in Wien, dem unsere Modelady Patricia-Paula Konarzewski ihre ganze Aufmerksamkeit in unserem aktuellen Aufmacher widmet. Raimund Appel hat sie begleitet und tolle Fotos mitgebracht.

Tolle Siegerfotos gab es von den Grünen schon länger nicht mehr. Unser Neuzugang Frank Greber hat sich etwas umgehört, wie denn junge Grüne das angebliche Nachwuchsproblem der Partei sehen: Gar nicht, dafür aber andere Probleme, lautet die knappe Antwort. Aber lest am besten selbst.

Auch in der Kultur tut sich einiges: Jelena ÄŒavar hat ein Interview mit dem Regisseur Sebastian Brameshuber über seinen Dokumentarfilm „Muezzin“ geführt. Für den Film hat Bramesberger ein Jahr lang Muezzine durch die Türkei begleitet, seit vergangener Woche läuft das Ergebnis in den Kinos.

Außerdem: Mundl-Wein gegen Bobo-Lukesch, Fußball ist diesmal der Zankapfel. Vollkommen objektiv muss ich wenig überraschend auch diesmal wieder feststellen, dass Michaela Wein einfach besser argumentiert.

So, und jetzt wieder Big Brother spielen. Aber keine Sorge, liebe Leserin, lieber Leser: Die IP-Adressen sind nicht mit den Herkunftsseiten verknüpft, einzelne Personen sind also nicht nachvollziehbar. Wir sind ja nicht Google. Oder Facebook.

Wir lesen uns!

Stefan Hohenwarter
Chefredakteur


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