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mokant.at montage > foto: peter unterthurner
Stefan Hohenwarter ist Chefredakteur und Politik-Ressortleiter von mokant.at

Liebe Leserin!
Lieber Leser!

 

Wenn eine E-Mail mit „Liebe Michi!“ beginnt, färbt sich das Gesicht meiner Chefredaktionskollegin Michaela Wein schon ganz automatisch in sattes Bordeaux. „Michi“ hat nämlich einen Fan: „Dein Editorial vom 20.5 war super!!!“, heißt es da. Die Bebilderung kommt schon etwas weniger gut an: „Das Foto von dir sch…ief und entstellt. Lächle doch entspannt in die Kamera, so wie Heidi Klum oder wie Paris Hilton mit dem Dackelblick von unten.“ Bordeaux weicht der Farbe frisch gepflückter Veilchen: „Die trainieren ihre ‚Fratze' vor dem Spiegel“, weiß die E-Mail-Schreiberin zu berichten. „Also bis zum nächsten Foto und Editorial, deine treue Leserin, Mama“.

Apropos Mama: Die Doch-nicht-„Mama der Nation“, Barbara Rosenkranz, ist in der Gesellschaft nochmals Thema. Nina Nadlinger hat mit dem Kommunikationswissenschaftler Fritz Hausjell über die Medienkompetenz von Jugendlichen gesprochen, der dabei meint, Rosenkranz habe „eindeutige Signale“ für Rechtsextreme gesetzt.

Alexandra Toth hat für uns die Hörspielcrew begleitet, die meistgebuchte Hip-Hop-Band Österreichs. Warum es live „eben kickt“, erzählen die Künstler in unserer dieswöchigen Aufmacher-Reportage.

Julia Staller widmet sich in ihren Anti-Freizeit-Tipps indes einem wenig beachteten Phänomen: Schach gegen sich selbst spielen, das verspricht Spiel, Spaß und Spannung. Zumindest für Menschen mit Persönlichkeitsstörung und Schachgenies. Mode-Queen Patrizia Paula Konarzewski klärt Fashion-Analphabeten wie mich in ihren aktuellen Modenotizen darüber auf, dass auch Nagellack eine Wissenschaft für sich ist.

Auch die Wirtschaft ist eine Wissenschaft, und das nehme ich schon mit deutlich weniger Stirnrunzeln zur Kenntnis. Stephan Schulmeister ist quasi die Konarzewski der Wirtschaftswissenschaft und im Interview von Sofia Khomenko erklärt er, warum Griechenland gerettet werden musste und dass „diese Art von Kapitalismus, die wir jetzt haben, sich selbst unterminiert“ habe. Sehr spannend, genauso wie der Blick auf die Vor- und Nachteile der EU-Mitgliedschaft, den Sofia Khomenko gewagt hat.

Genug zu lesen also, würde ich meinen, und diese Woche kommt ja noch mehr: Unter anderem widmet sich Julia Staller in ihrer Website-Serie diesmal dem Internet-Auftritt des RFJ und von Alexandra Gritsevskaja kommt ein Artikel über hunTU, eine Schnitzeljagd der anderen Art. Richtig spannend wird es dann nächste Woche: Samuel Kasper hat sich bei Regen in eine Wiese gelegt und gewartet, bis die Rettung kommt. Und für uns schreibt er darüber, dazu kommen großartige Bilder von Peter Unterthurner.

Und Michaela Weins Heidi-Klum-Blick in ihrem nächsten Editorial ist natürlich auch einen Besuch wert.

Wir lesen uns,

Stefan Hohenwarter
Chefredakteur


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