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Liebe Leserin!
Lieber Leser!
Etwas weniger blutig ging's bei der Schnitzeljagd „hunTU“ zu, bei der
Alexandra Gritsevskaja mit am Start war. Sie berichtet in ihrem Artikel
„Die Pi-Tage des Schnitzels“
von den kuriosen Aufgaben, die die Schnitzeljagd-Organisatoren von der
Technischen Universität Wien, gestellt haben. Und wer sich dieser Tage
gefragt hat, warum denn schon wieder ein Remmidemmi um ein
mittelklassiges Handy, nämlich das neue iPhone 4, gemacht wird
(Beschwerde- und Hass-Mails bitte an die untenstehende Adresse), dem
sei die „hunTU“ ganz besonders ans Herz gelegen. Denn da darf man auch
mal mit einem Vorschlaghammer auf das Bobo-Handy einschlagen (ich sag
ja: Beschwerdemails bitte an die untenstehende Adresse).
Apropos Bobos: Was hören die eigentlich für Musik auf ihrem iPod? Ich
lehne mich weit aus dem Fenster und behaupte, Hip-Hop wird nicht zur
klassischen Bobo-Musikrichtung zählen. Aber das liegt nicht daran, dass
Hip-Hop tot ist! Das habe ich zumindest bei Carmen Feichtingers
Kommentar „Hip-Hop-Selige am Strom“ gelernt. Auch bei Oliver Lukesch' Liebesbrief an die Sonne
habe ich viel lernen können. Der Medienverbands-Vizepräsident gibt sich
jede zweite Woche einen Kommentar-Schlagabtausch mit
mokant.at-Chefredakteurin Michaela Wein. Und dieses Mal war ich
überwältigt, wie viele Synonyme es eigentlich für die Sonne gibt: Gelbe
Sau, grinsende Gaskugel, und wenn sie scheint, dann ist das wie ein
AC/DC-Konzert unter der Haut … Der durchwegs überzeugende Gegenkommentar
von Michaela Wein ist im Online-Magazin subtext.at unserer
oberösterreichischen Kollegen zu lesen. Überzeugend deswegen, weil
Michaela Wein es einfach auf den Punkt bringt: Der regnerische
Sommerbeginn hat nur mal wieder die „Suderer-Mentalität der heimischen
Bevölkerung“ offenbart.
Dann lieber zuhause verkriechen und Roadmovies schauen. Oder sich über die Vorfeldorganisationen der Parteien im Internet informieren, zum Beispiel über den RFJ.
Oder mit Bier und Chips die Fußball-Weltmeisterschaft, die am 11. Juni
startet, auf der Couch mitverfolgen. Pascal Honisch hat hinter die
rosarote Fassade der Marketing-Maschinerie geblickt und meint in seinem
Kommentar, dass die Fußball-WM dem Austragungsort Südafrika mehr schaden als nutzen wird.
Zwischen den WM-Spielen bleibt sicher Zeit mokant.at zu lesen. In der
nächsten Woche erwartet dich ein Interview mit der heimischen Rockband
„Julia“ und jede Menge Freizeitempfehlungen, etwa ein Filmtipp von
Jelena Cavar in ihrer Kolumne „100 Filme – Ein Leben“ und eine
Pro-/Contra-Rezension über die politisch heiß diskutierte Ausstellung
„Blumen für Kim Il Sung“.
In diesem Sinne: Nicht brav bleiben, mokant werden und lesen, empfiehlt dir
Julia Staller
Stv. Chefredakteurin





















































