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mokant.at montage > foto: peter unterthurner
Julia Staller ist CvD, stv. Chefredakteurin und Gesellschafts-Ressortleiterin

Liebe Leserin!

Lieber Leser!

 

Schöner als die italienische Journalistin Oriana Fallaci kann man es nicht sagen: „Ein Interview ist für mich eine Liebesgeschichte, ein Kampf, ein Koitus.“ Ich gehe sogar noch weiter und sage: Geht es bei einem Interview nicht heiß her, dann verdient es nicht einmal die Bezeichnung „Interview“. Als Liebesgeschichte kann man das Interview mit DMVA wohl nicht bezeichnen. Als Kampf aus Interviewerperspektive vielleicht schon. Oder als Koitus aus DMVA-Perspektive. Die Wiener Elektroband hatte jedenfalls sichtlich Spaß, bei einem Glas Bier von ihrem Ziel zu erzählen, eine eigene Dynastie zu gründen. Wir wünschen an dieser Stelle noch einmal viel Glück dabei, Jungs! Immerhin habt ihr es völlig richtig erkannt – „Österreich ist eine Sekte“, jawohl.

Vielleicht könnte das auch der Grund sein, warum der österreichische Humor so verdammt schräg und böse ist … So urteilt zumindest Florian Schröder und der muss es als deutscher Comedian mit eigener SWR-Sendung wissen, quasi als Experte. Mit ihm gesprochen hat mokant.at-Redakteur David Prieth. Der würde wahrscheinlich das Interview mit Florian Schröder auch nicht gerade als Liebesgeschichte bezeichnen, aber ein bisschen Koitus war schon dabei. Immerhin meint Schröder im Interview, das ganze Leben sei ein einziger großer Swingerclub, wo jeder alles kann und nichts muss. Empfiehlt er auch deswegen Scheidungen in seinem Kabarettprogramm?

Liebe Leserin, lieber Leser! Diese Woche musst du leider noch bis Donnerstag ausharren, um das nächste spannende Interview zu lesen. Wir versprechen aber: Das Warten wird sich auszahlen. Immerhin handelt es sich um ein Interview mit der deutschen Elektropop-Band „Grossstadtgeflüster“. Ob es sich dieses Mal um eine Liebesgeschichte, einen Kampf oder einen Koitus handelt, verraten wir aber an dieser Stelle noch nicht.

In der Zwischenzeit lass dir unsere neue Kolumne, die „Modenotizen“, empfehlen. Alle zwei Wochen wird sie dir hilfreiche Tipps geben und die Modeszene mal mehr, mal weniger ernst durchleuchten. Was gibt es außerdem an Lesestoff? Zum Beispiel neue wertvolle Urlaubstipps in unserer Reisereportagen-Serie, dieses Mal zu Hamburg. Und unsere neue Testreihe „Wie webtrittsicher ist die Parteijugend?“, die schon die rote SJ und die schwarze JVP über sich haben ergehen lassen (müssen). In „Zurückgeblättert“ empfiehlt dir Philipp Richter Klassiker im unüberschaubaren Büchermarkt, die du unbedingt gelesen haben musst, dieses Mal René Schickeles „Meine Freundin Lo“ aus dem Jahr 1911. Am besten einfach mal durchklicken und mokant.at entdecken. Wir hoffen, dass das Lesen von mokant.at ein bisschen wie ein Interview ist – eine Liebesgeschichte, ein Koitus, aber bitte kein Kampf.

Viel Spaß dabei wünscht dir

Julia Staller
Stv. Chefredakteurin


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