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Warnung! Du bist im Begriff einen absolut miserablen Freizeittipp zu lesen. Zum Wohle deiner eigenen Lebensqualität: Bitte nicht nachmachen!
Diese Freizeitbeschäftigung braucht keinerlei Utensilien. Das ist dann aber auch schon der einzig positive Punkt am Warten, selbst für Optimisten. Warten kann man immer, in Wirklichkeit warten wir nämlich unser ganzes Leben lang. Warten an der Supermarktkassa. Warten auf den Feierabend. Warten auf einen bestimmten Satz von einem bestimmten Menschen. Warten auf den Urlaub. Warten auf die Seminarnote. Warten auf bessere Zeiten. Warten, warten und noch mal warten. Kein Wunder, dass manche Menschen sogar eine Phobie gegen das Warten entwickeln. Die Macrophobie nennt sich das dann. Der Macrophobiker weiß zumindest besseres mit seiner Zeit anzufangen, er vermeidet nämlich jegliches langes Warten – er stellt sich nirgends an und er setzt sich in der Arztpraxis erst gar nicht hin. Wieso sollte eine solche Phobie eigentlich therapiert werden? Und kann ein Macrophobiker überhaupt therapiert werden oder hat er auch Angst davor, auf seine Heilung zu warten?
1) Wir warten auf das, was wir schätzen.
2) Wir schätzen das, worauf wir warten müssen.
3) Der Mächtigere bestimmt, wer wie lange warten muss.
4) Je länger man auf dich wartet, umso höher ist dein Status.
Vergeudete Zeit: Das ganze Leben
Langeweilefaktor: Inbegriff der Langeweile. 5 von 5 Punkten.
Peinlichkeitsfaktor: Das Schöne am Warten: Jeder tut es, deswegen fällt es auch niemanden auf. 0 von 5 Punkten.
Wahrscheinlichkeit, dass der Satz „Nie mehr wieder“ fällt: Hoch, aber es wird beim Vorsatz bleiben. Außer man entwickelt in weiser Vorsicht eine Macrophobie.
Auch du hast in deiner Freizeit Dinge getan, die du nie und nimmer wieder tun würdest? Du möchtest deine Mitmenschen davor warnen? Dann poste deine Anti-Freizeit-Tipps oder schick uns eine Mail. Sagen wir gemeinsam der Freizeit den Kampf an!
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