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mokant.at

Liebe Leserin!
Lieber Leser!

 

Wir halten nicht den Mund. Wir finden, dass sich sowohl politisch, kulturell als auch an der Gesellschaft interessierte Leute mokieren sollten. Wir wollen, dass sie ein Sprachrohr und eine objektive Informationsplattform haben. Deswegen sind wir mokant. Dass wir nicht nur davon sprechen, sondern uns auch aktiv für einen jungen Qualitätsjournalismus einsetzen, haben wir in den letzten zehn Jahren mit CHiLLi.cc bewiesen. Als eines der ersten freien (Online-)Medien in Österreich überhaupt, haben der ehemalige CHiLLi.cc-Herausgeber János Fehérváry und sein engagiertes, ehrenamtliches Team Pionierarbeit geleistet.

Wir sind aus dem Presse-Gebäude in der Wiener Hainburgerstraße ausgezogen, die Kooperation mit der „Presse Digital“, die seit Ende 2008 bestand, ist ebenfalls beendet. Unseren ehemaligen Chefredakteur und Herausgeber János Fehérváry haben wir gleich dort gelassen, ebenso die Domain CHiLLi.cc und die damit verbundene Marke. Der Verein, der CHiLLi.cc herausgegeben hat und der ebenfalls den Namen CHiLLi trägt, hat sich im Jänner neu zusammengesetzt und beschlossen, ein neues Magazin herauszugeben. Das Ergebnis siehst du hier: mokant.at macht dort weiter, wo CHiLLi.cc vor über einem halben Jahr aufgehört hat.

Der neue Vereinsvorstand ist das Kernteam aus CHiLLi.cc-Zeiten. Neue geschäftsführende Vorsitzende des Herausgeber-Vereins ist Michaela Wein, im Vorstand sitzen außerdem Julia Staller und Stefan Hohenwarter. Die drei teilen sich auch die Chefredaktion von mokant.at – ein freies Medium von ehrenamtlichen Schreiberinnen und Schreibern für dich.

Zugegeben, wir sind in der Hinsicht nicht objektiv, aber wir finden: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Im gänzlich neuen Design bleiben wir unserer konsequenten optischen Trennung von Objektivem und Subjektivem treu. Inhaltlich erwarten dich künftig auf mokant.at Beiträge, Reportagen, Interviews und Kommentare von jungen Medieninteressierten, die sich nicht scheuen, kritische Fragen zu stellen und Themen genauer zu hinterfragen. Ein von unserem Technik-Chef neu programmiertes System macht außerdem eine tiefere Integration von Social-Network-Angeboten möglich, etwa von Facebook – für Kommentare kannst du dich jetzt unter anderem mit deinem Facebook-Nutzernamen einloggen. Eine stärkere Einbindung von dir, als Leserin oder Leser, ist uns in allen Bereichen wichtig. Selbst das Design der Seite kannst du nach deinem Geschmack ändern – oben rechts findest du Farbwürfel, mit denen du mokant.at je nach Vorliebe einkleiden kannst. Außerdem sollst du künftig von Dienstag bis Freitag immer wieder mit neuem Lesestoff aus der mokant.at-Redaktion versorgt werden – dranbleiben und reinschauen lohnt sich also.

Einen Vorgeschmack bekommst du mit unserer ersten mokant.at-Ausgabe: Hans-Georg Eilenberger und Stefan Hohenwarter haben sich mit ÖH-Chefin Sigrid Maurer getroffen, die mittlerweile „speiben könnte“, wenn sie das Wörtchen Bologna nur hört. Samuel Kasper hat sich währenddessen die Frage gestellt, ob nicht eine Welt ohne Geld schöner wäre, Jugendliche aus Innsbruck haben ihm kreative Konzepte einer geldlosen Gesellschaft mit auf dem Weg gegeben – man könnte ja zum Beispiel nicht mehr Geld für seine Erwerbstätigkeit erhalten, sondern ein T-Shirt pro geleistete Arbeitsstunde (als Ehrenamtliche wären wir zugegebenermaßen schon damit zufrieden). Michaela Wein hat für das Kultur-Ressort die Hauptdarstellerin und die Regisseurin des neuen Films „Die Fremde“ interviewt und David Prieth hat sich in die düstere Welt des Black Metals begeben.

Anlässlich unseres Neustarts geht unser großer Dank an unseren Partner subtext.at und vor allem an den österreichischen Medienverband, der sich für bessere Bedingungen für freie Medien einsetzt und dessen Präsident, Martin Aschauer, uns für das Abenteuer Relaunch Mut gemacht hat.

Wir lesen uns,
deine Redaktion

PS: Wir wissen, dass wir besser werden können. Falls du Lust daran hast, mokant.at mit uns gemeinsam zu verbessern, freuen wir uns über deine Bewerbung und deine Anregungen unter personal[at]mokant.at.

 

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