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Eine New Yorker Ausstellung huldigt dem kreativen Schaffen Tim Burtons
Das vielfältige New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) ist das Paradies der Kunstinteressierten. Neben Werken von Künstlern wie Picasso, Van Gogh, Andy Warhol und unzähligen anderen kann man hier seit einiger Zeit eine höchst ungewöhnliche Ausstellung zu Gesicht bekommen. Sie umfasst über 700 skurriler Werke und 27 Jahre kreativer Schaffenszeit des Regisseurs und Autors Tim Burton, der momentan mit seiner skurrilen Fassung von „Alice im Wunderland“ die Kinokassen zum Klingeln bringt.
Bereits der Eingang zur besagten Ausstellung im dritten Stock des Gebäudes ist in dem unverwechselbaren Stil Tim Burtons gestaltet. Im darauffolgenden Gang tummeln sich sowohl Kinder als auch beachtlich ältere Fans um Bildschirme, die Episoden aus „World of Stainboy“ (2000) zeigen. Dahinter befindet sich der eigentliche Hauptteil der Ausstellung. Von bunten Kinderkritzeleien, etlichen Skizzen und Entwürfen, Gemälden, Skulpturen, Puppen bis über zu Kurzfilmen und Kostümen sind hier äußerst wunderliche und faszinierende Ausstellungsstücke zu finden. Sowohl Bilder aus sehr jungen Jahren als auch aktuellere Projekte sind vertreten. Vieles ist noch unbekannt und zum ersten Mal ausgestellt. Die Cartoons sind vor allem sarkastischer Natur, manche Bilder sind sowohl grotesk als auch amüsant, manche beinhalten Fantasiewesen und Clowns.
Vincent
Tim Burtons erster Kurzfilm „Vincent“ ist in der Ausstellung ebenfalls
zu bestaunen. Dieser ist dem amerikanischen Schauspieler Vincent Price
gewidmet, der seinerzeit in so manchem Horrorfilm gespielt und Tim
Burtons Schaffen nachhaltig beeinflusst hat. In dem Stop Motion-Film
von Burton wird im Rahmen eines Gedichts die Geschichte des
siebenjährigen Vincent Malloy beschrieben, der sich nichts sehnlicher
wünscht als Vincent Price zu sein. Zusätzlich gibt es im MoMA die
Möglichkeit eine ganze Reihe von Filmen zu sehen, die Tim Burton
inspiriert und geprägt haben. Darunter sind zum Beispiel: „The Cabinet
of Dr. Caligari“ (Robert Wiene, 1920), „Frankenstein“ (James Whale,
1931) und „Nosferatu“ (Friedrich Wilhelm Murnau, 1922).
Der Blick hinter die Kulissen des Erfolgsregisseurs Tim Burton wäre
ohne Zweifel auch hierzulande ein lukratives Geschäft – immerhin lockte
sein aktueller Film „Alice im Wunderland“ (mit Johnny Depp in der Rolle
des Verrückten Hutmachers) in Österreich tausende Besucher in die
Kinos. Eine Ausstellung, wie sie derzeit in New York zu besichtigen
ist, würde daher gewiss auch hier auf reges Interesse stoßen.





















































