Vorankündigung: Melt! 2016

Melt 2015 (c) Stephan Flad

Das Melt! findet von 15. bis 17. Juli in Ferropolis bei Berlin statt – für die  17. Neuauflage des Festivals bietet das Mekka für internationale Gitarren– und Elektrofans einige Überraschungen.

Es ist wieder Saison! Tausende Menschen pilgern jährlich zu den europäischen Musikfestivals. Während so manche kleine, regionale Festivals mit Charme und Wohnzimmer-Atmosphäre versuchen, sich einen Namen zu machen, bleiben die Großen ihrem Stil treu. So auch das Melt, das von 15. bis 17. Juli internationale Fans nach Gräfenhainichen bei Berlin lockt.

Seit 1999 ist das Festival fixer Bestandteil der deutschen Festivalszene. Es ist das Frequency aus Berlin Umgebung. Versprochen wird eine Mischung zwischen Elektro und Indie, laut und ruhig, international und heimisch. Neben den Australiern Tame Impala, Indie-Rock Band Two Door Cinema Club und Elektro-Popband Churches, treten wie jedes Jahr auch DJ-Größen wie Boys Noize, Solomun oder DJ Koze auf. Running Order und das komplette Line-Up gibt es hier.

Ferropolis: die größte Diskokugel
Dabei ist eigentlich schon die Location an sich einen Besuch wert. Neben der größten Diskokugel der Welt (okay, das stimmt wahrscheinlich nicht) stehen im Industriedenkmal Ferropolis die größten Bagger der Welt (das stimmt). Sie wurden dort ursprünglich zum Braunkohleabbau hingebracht und stehen bis heute an Ort und Stelle. Und wo Bagger sind, ist meistens auch ein See: der Gremminer See ist vom Campingplatz und vom Festivalgelänge zu erreichen.

Neuerungen: Kino und Workshops
Ein weitere Besonderheit ist der MiXery Melt Train, der beladen mit niederländischen Gästen von Amsterdam nach Gräfenhainichen fährt – und auf dieser Fahrt weitere Besucher einsammelt und zum Festival bringt. Dort sind die Waggons dann die Unterkunft für das Wochenende. Neben diesem Klassiker oder dem Sleepless Floor, der zwischen Campingplatz und Gelände rund um die Uhr – also rund 90 Stunden – offen hat, gibt es dieses Jahr einige Neuerungen. Die Veranstalter versprechen nach dem Motto „mehr Abwechslung, mehr Freiheit, mehr Wasser, mehr Chillen“ einen großen, kunterbunten Abenteuerspielplatz. Was sie darunter verstehen? Hier ein paar Highlights:

  • Schwimmende Zeltstadt: Aus alten Zelten wird ein Kunstwerk kreiert – das ist gelebtes Upcycling.
  • Workshop: Auf der #wearemelt-Bühne gibt es Yoga und Hörspiele direkt am Campinggelände – voll hip!
  • Get inked: Wenn du für immer das Melt! auf deiner Haut verewigen möchtest, kannst du das dieses Jahr tun.
  • Open-Air-Restaurant: Der Name ist Programm.
  • Kino: Es gibt ein Kino auf dem Festivalgelände.

Und die meisten dieser Angebote finden dieses Jahr auch in zwei ganz neuen Bereichen statt: dem Forest oder der #wearemelt-Bühne.

Was Wie Wo: Anfahrt
Und wie kommt man jetzt von Österreich aus nach Ferropolis zum Melt?

  • Von Bratislava aus gibt es auch für Kurzentschlossene um ca. 25-30 Euro ein Flugticket nach Berlin. Von dort fährt ein Shuttle (für 25 Euro) nach Ferropolis zum Melt.
  • Wer es umweltfreundlicher mag: Die Deutsche Bahn bietet Tickets für Wien-Berlin um ca. 50 Euro an.
  • Busse, Mitfahrgelegenheit und eigenes Auto sind natürlich auch Wege nach Berlin.

Für alle, die Lust haben, für die 17. Neuauflage des Festivals nach Gräfenhainichen zu pilgern: Hier gibt es alle Infos zu Anfahrt, Tickets und Line-Up.

Titelbild: (c) Stephan Flad


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Katharina Egg leitete zwei Jahre lang das Ressort Politik. Jetzt ist sie als außerordentliche Redakteurin bei mokant.at tätig und untersucht als Publizistik-Studentin Wirkungen Sozialer Netzwerke auf Politische Kommunikation. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten am Fahrrad, auf Reisen und im Wiener Nachtleben. Kontakt: katharina.egg[at]mokant.at

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