Nachruf: Wir haben uns mokiert!

(c) Mena Huber

Gute Partys sind die, die man nie vergisst. Ein kleiner Rückblick aus dem Celeste

„Alles Gute zum sechsten Geburtstag!“, ruft ein junger Herr als er das Lokal betritt. Unter lautem Gemurmel drängeln sich hinter ihm die ersten Partygäste in den Vorraum. „Drei Euro Mindestspende“, heißt das Angebot einer Kollegin. Mit einem schwarz-gestempelten „M“ für mokant auf dem Handgelenk begibt sich die erste partyfreudige Gruppe zur Bar.
Und so lief es dann auch weiter. Immer mehr Leute fanden ihren Weg ins Celeste und wollten mit uns anstoßen. Prost!

Fotos ohne Kamera und Konfetti
Kurz vor halb zehn hatte sich die Menge des Publikums im Celeste verdreifacht. Noch bevor die erste Band Shut up Club auf die Bühne trat, herrschte kurzer Aufruhr unter den Partyplanerinnen. Wo war der zweite Fotograf? Die meisten Leute sicherten sich bereits die Plätze auf der Tanzfläche. Noch im letzten Moment traf der Fotograf dann doch ein – er musste noch einmal nach Hause, um seine Kamera zu holen. Glück gehabt! Endlich betraten die drei Jungs die Bühne und erfüllten mit ihren rockigen Tönen den gesamten Club.

Gleich im Anschluss trat der zweite Act, The Informal Thief, auf. Die rauchige Stimme des Sängers forderte die gesamte Aufmerksamkeit im Raum ein. Währenddessen schlängelte sich ein Mädchen mit Hut durch die Menge und bot Polaroid-Erinnerungs-Fotos an.

Auch wir wollten Erinnerungen festhalten und starteten den Versuch ein Gruppenfoto von allen anwesenden bzw. auffindbaren Redaktionsmitgliedern zu machen und dabei Konfetti in die Luft zu schießen. Dies klappte leider erst beim ca. zehnten Versuch. Und ohne Konfetti.
Währenddessen begannen sich die ersten Leute zu den harten Beats von DJ John Mexico zu bewegen. Obwohl das Celeste bereits gut gefüllt war, stießen immer mehr tanzwütige Menschen dazu, die noch im letzten Moment unserer Facebook-Einladung folgten.

Etliche Bier später begann DJane Leña lateinamerikanischen Cumbia aufzulegen. Die Musik schien die Menge mehr zum Tanzen zu bringen, als es Techno in seinen besten Zeiten getan hatte. Die Stimmung war grandios.

Als draußen bereits der Morgen graute und der Großteil unserer Gratulanten schon gegangen war, wollte Paul Uhlmann alias Neubaukind gar nicht mehr aufhören zu spielen. Wir auch nicht! Nein Mann, ich will noch nicht gehen…

Danke für euer zahlreiches Kommen!
Danke für eure zahlreichen Spenden!
Danke für die tolle Nacht!

 

Titelbild: (c) Mena Huber


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2 Comments

  1. Kitty

    26. April 2016 at 11:26

    Das waren zwar keine „harten beats“ von john mexico aber schön wars trotzdem 😀

    • MrsFox

      27. April 2016 at 15:47

      „Währenddessen begannen sich die ersten Leute zu den weichen Beats von DJ John Mexico zu bewegen“ 🙂

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